| Meine beste Feindin (ARD, Premiere beim Filmfest Hamburg am 01.10.99 - TV: 12.04.00) |
| Handlung | Darsteller | Produktion | Kritiken | Sonstiges |
| Johanna Stauding (Mariele Millowitsch) kann es nicht
fassen. Ihr Mann, im besten Alter dahingerafft durch einen Infarkt, hinterlässt
ihr und Tochter Camilla nur einen Schock und die Entdeckung seines Doppellebens:
Alle Ersparnisse stecken in einem Haus in Dänemark, eingetragen auf den
Namen einer gewissen "Andrea Loren". Als ob die gemeinsamen Jahre im Heidedorf
Bienenbüttel, die Arbeit in der Reinigung, die Ehe nichts zählen würden!
Um die Rivalin zu stellen, macht sich Johanna mutig auf den Weg aus dem heimischen Provinznest ins ferne, fremde Hamburg und irrt durch die sündigen Viertel der Großstadt. In einer verruchten Bar wird sie fündig - und erlebt den nächsten Schock. Denn Andrea (Doris Kunstmann) ist ein Wesen aus einer anderen Welt: grell, laut, in jeder Hinsicht schlagfertig und von überaus zweifelhaftem Ruf. Johanna beißt auf Granit, aber sie gibt nicht auf. Ihr Horst und so eine? Unmöglich! Doch Andrea besitzt Beweise und wartet mit einer Überraschung auf... |
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Nur bleibt Johanna keine Zeit mehr, sich zu
wundern, denn plötzlich geht alles sehr schnell. Andrea hat sich mit der
rumänischen Mafia angelegt, und deren beleidigte Mannesehre - in Gestalt
des jungen Angebers Mihai - fordert Rache. Nur durch Johannas beherzten
K.O.-Schlag kommt Andrea mit dem Leben davon. Die ungleichen Frauen fliehen gemeinsam - quer durch Norddeutschland bis nach Dänemark. Sie werden um so erbitterter verfolgt, als eine Menge Schutzgeld in ihre Hände geraten ist... Es bleibt ihnen nichts anderes übrig: Sie müssen miteinander zurechtkommen. Aber manchmal klappt das besser als erwartet. Und es gibt für beide so viel zu entdecken. |
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| Darsteller | |
| Mariele Millowitsch | Johanna Stauding |
| Doris Kunstmann | Andrea Loren |
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Katja Studt |
Camilla Stauding |
| Bülent Sharif | Mihai |
| Mark Zak | Vasile |
| Benjamin Utzerath | Olaf |
| Rainer Luxem | Horst Stauding |
| Produktion | |
| Regie | Utz Weber |
| Buch | Utz Weber, Kerstin Cantz |
| Kamera | Robert Berghoff |
| Produktion | Akzente Film & Fernsehproduktion |
| gedreht wurde | vom 10. Mai bis 23. Juni 1999 in Hamburg und Umgebung, Dahme, Hohwacht und Kopenhagen |
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| Kritiken |
| Die Welt, 02.10.99 TV made in Hamburg - Neun Fernsehfilme als kleine Attraktion am Rande des Filmfestes [....] Zwei herrliche Komödiantinnen schickte der NDR in die TV-Reihe des Filmfestes. In Utz Webers Opus "Meine beste Feindin" stehen sich Mariele Millowitsch als verhärmte Witwe und Doris Kunstmann als halbseidenes Mädchen zunächst als Rivalinnen um die Liebe eines Mannes gegenüber. Weil der aber soeben das Zeitliche gesegnet hat, steht einer Freundschaft der Feindinnen in diesem flotten Roadmovie am Ende nichts entgegen. Der Spiegel, 10.04.00 EINSCHALTEN [....] Utz Weber hat eine ansehbare, pflegeleichte Komödie gedreht. Kunstmann und Millowitsch können alle Register ziehen. teleschau [....] Utz Webers schrille Waterkant-Komödie ist ein gelungenes Special für zwei, ein Road-Movie vom Kiez zur Küste, den das Erste nun zum wiederholten Male ausstrahlt. Denn alsbald wird Johanna Stauding, die Witwe (Mariele Millowitsch), auf ein wahrhaftes Monster stoßen, auf eine schrille Scheuche in einer St. Pauli-Hafenbar. Andrea entpuppt sich als mächtiger Transvestit, großartig von Doris Kunstmann verkörpert. [....] Zu schön, zu rosafarben das Happy End samt der transsexuellen Operation. Doch Doris Kunstmann ist als tiefstimmige Wuchtbrumme dank Utz Webers subtiler Regie eine veritable Sensation. Mariele Millowitsch zieht großartig mit. Kölner Stadtanzeiger, 13.04.00 [....] Das war kurios, lustig und beste Unterhaltung. Witzige Dialoge und ein gutes Drehbuch von Kerstin Cantz und Utz Weber beflügelten die Spiellust der beiden Hauptdarstellerinnen und so glänzte der Film als eine schön-schräg-schrille Komödie. prisma-online, 2000 [....] Einmal mehr beweist Mariele Millowitsch in der Rolle der hintergangenen Ehefrau ihr schauspielerische Präsenz und ihr Können. OTZ, 25.04.01 [....] Film-Partnerin Mariele Millowitsch sorgt ihrerseits temperamentvoll für Amüsement. Mal himmelhoch jauchzend, dann wieder zu Tode betrübt, zieht die Mimin alle Register ihres Könnens. Wunderbar und einleuchtend gelingt ihr die Metarmorphose vom ängstlichen, ausgenutzten Weibchen zur starken Frau mit Selbstvertrauen. nach oben |
| Sonstiges | |
| Artikel, Interviews, Berichte | |
| Dreharbeiten Bericht | (April 2000, N3) |
| Gespräch mit Mariele | (März 2000, NDR Presse) |
| Gespräch mit Doris Kunstmann | (März 2000, NDR Presse) |
| "Mensch Mädels, wie habt ihr euch verändert" | (Juni 1999, das neue) |
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