3 Fragen an Mariele Millowitsch
(ARD Pressedienst, Mai 2003)
 
Astrid Seibel ist eine Figur, die scheinbar kein Glück hat. Am Ende steht sie aber als diejenige da, die alle Fäden in der Hand hält. Was mögen Sie an der Figur?
Astrid Seibel ist eine Frau, die zwar zu erschüttern ist, die aber kämpft. Und wenn sie Schläge einstecken muss, schüttelt sie sich, sieht nach vorne und macht weiter. Mir gefällt, dass sie nicht aufgibt.

Spielen Sie Lotto? Können Sie sich vorstellen, wie Sie mit einer solchen Situation umgingen – sie hätten gewonnen, aber ihre beste Freundin hätte den Schein "verbaselt"?

Ich spiele nie. Und ich möchte mir eigentlich auch gar nicht vorstellen, dass eine Freundin meinen Millionengewinn verschusselt. Aber im Ernst, ich bin in solchen Dingen Fatalistin. Wenn ich für einen Gewinn vorherbestimmt wäre, hätte ich auch den Schein...

Bei diesen Dreharbeiten gab es ha ein ganzes Spektrum an möglichen Schwierigkeiten, wie Drehs mit Kindern, einem Hund...

Ja, Gustl, mein treuer Begleiter. Ein sehr wandlungsfähiger Hund übrigens. Sie kennen ihn vielleicht als Oscar (sein Rollenname bei "Nikola"), hier heißt er Anton. Es ist immer gut, einen treuen Freund am Set zu haben, und er ist sehr begabt. Die Arbeit mit den Kindern war überhaupt kein Problem, beide waren zauberhaft und richtige kleine Profis.

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