Ahnenforschung
(BWZ, 13.07.07)
 

Wenn man Mariele Millowitsch (bekannt aus der Erfolgserie "Nikola") heißt, weiß man ziemlich genau, woher man kommt. Etwa, dass man aus einer Schauspieler- und Puppenspieler-Familie stammt und dass die Familie ihr Theater-Stammhaus in Köln hat. Mariele Millowitsch aber, 1955 als viertes Kind des Volksschauspielers Willy Millowitsch geboren, wollte mehr wissen: Woher sie kommt und was meine Ahnen gemacht haben...

Frau Millowitsch, gibt es Verwandte, auf deren Geschichte Sie sich besonders gefreut haben?

Auf die Wiener Linie habe ich mich besonders gefreut, weil ich an die Wiener Zeit noch ganz zarte, Erinnerungen habe.

Welche Erinnerungen haben Sie an die Dreharbeiten zu dieser Dokumentation?

Ich erinnere mich gerne daran, dass ich jeden Tag gespannt war, ob und was ich Neues erfahren würde.

Was haben Sie aus dieser Spurensuche gelernt?

Jetzt weiß ich einmal mehr, wo ich mein Temperament her habe.

Wie nehmen Sie Ihre Familie nun wahr?

Man lernt, dass jedes einzelne Mitglied der Familie sein persönliches Päckchen zu tragen hat.

Und wie nehmen Sie sich persönlich im Rahmen dieser Familie nun wahr?

Es ist deutlich geworden, dass ich aus dieser Familie stamme, volles Mitglied der Familie bin und sehr gut in diese Ahnenreihe passe.

Warum tut es gut, sich mit der eigenen Verwandtschaftsgeschichte zu befassen?

Es ist sehr spannend, in der Zeit zurückzureisen. Dadurch vervollständigt sich das Bild, das man von der eigenen Familie hat, und es ist weniger abstrakt.

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