| "Traumpaar mit Erfolgsgarantie" (Das Goldene Blatt 12.12.01) |
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| Dieses Interview wurde in fast identischem Wortlaut in
der Zeitschrift "7 Tage" abgedruckt. Fragen und Antworten, die nur aus "7
Tage" stammen sind der Übersicht halber so: [Beispiel] gekennzeichnet. Am 16. Januar ist es wieder so weit. Dann startet die 5. Staffel der Vorabendserie "girl friends" im ZDF. Mariele Millowitsch (46) hat als Hauptdarstellerin natürlich wieder "boyfriend" Walter Sittler (49) an ihrer Seite. Und auch in der RTL-Serie "Nikola" stehen die beiden beliebten Schauspieler als Traumpaar vor der Kamera. Dass sie gemeinsam so viel Erfolg haben, liegt nicht zuletzt daran, dass sie auch privat dicke Freunde sind. Wir trafen das TV-Paar zum "Partner"-Interview. Sie führen ja schon fast so etwas wie eine Ehe... Walter: Eine Berufsehe, bitte. Ich bin schließlich verheiratet. Aber wir telefonieren viel miteinander. Dabei sprechen wir nicht nur über den Beruf, sondern kloppen uns manchmal auch ganz schön, zum Beispiel über Politik. [Sind Ihrer Lebensgefährten nicht schon manchmal eifersüchtig auf den Berufspartner? Mariele: Nein, wenn wir nicht drehen, sehen wir uns privat ja nicht so oft. Manchmal gehen wir allerdings zusammen essen. Und einmal hat Walter bei mir zu Hause das Faxgerät repariert. Darin ist er absoluter Weltmeister.] |
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| Was ärgert Sie denn am meisten am anderen? Mariele: Nichts eigentlich. Wenn Walter gekränkt ist, wird er ziemlich spröde. Ich übrigens auch. Und manchmal weiß er einfach alles besser. Aber so was geht vorüber. Walter: Es ist einfach schön, so einen Partner zu finden, [mit dem ich mich so gut verstehe.] Das Wichtigste ist der Respekt, den wir voreinander haben. Mariele: Ganz genau. Wobei ich ja immer sage: Der Ton macht die Musik. Und da ist Walter wirklich vorbildlich. Immer höflich, immer gute Manieren. Er ist keiner, der andere platt macht. [Da sind wir uns sehr ähnlich. Auch ich stelle mir oft die Frage: Gehe ich mit anderen Menschen gut um?] |
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| Bleibt das Private bei der Arbeit außen vor? Walter: Natürlich spürt man, wenn den anderen etws bedrückt. Dann hilft man sich gegenseitig. Mariele: Ich habe das Prinzip, beim Drehen alles Private draußen zu lassen. Natürlich ist man manchmal nicht gut drauf, aber am Set braucht das niemand zu wissen. Und hat Herr Sittler nie versucht, Sie "anzubaggern"? Mariele: Nein. Hat er nie. Ehrenwort. (zu Walter) Oder soll ich sagen "leider"? Wie würden Sie denn Ihre Beziehung bezeichnen? Mariele: Vielleicht geschwisterlich. Ja, wir sind wie Bruder und Schwester. Walter: Nein, wie Freunde. Wir sind richtig befreundet, wie es eigentlich sehr selten ist zwischen Mann und Frau. Und in unserer Branche ist das besonders selten. Herr Sittler, Sie sind Ehemann und Vater von drei Kindern. Frau Millowitsch, Sie leben glücklich, an der Seite Ihres Freundes und haben Dackel Hans-Günther. Wie wichtig ist Ihnen der private Hintergrund? Mariele: [Ich bin nicht verheiratet, habe keine Kinder, aber das Zusammensein mit meinem Freund bedeutet mir sehr viel.] Mein Privatleben hat immer Vorrang. Was nützt mir die größte Karriere, wenn ich abend in eine kalte, dunkle Wohnung komme? Bei Walter steht die Familie ganz oben. Aber er kann auch mal wunderbar alleine sein. |
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| Sie sind mit vielen Geschwistern aufgewachsen.
Fühlen Sie sich bei Sittlers an die eigene Kindheit erinnert? Mariele: Ja, total. Die gleichen Orgelpfeifen wie bei uns. Und immer und überall sind Kinder. Und die unterscheiden sich nicht sehr von unserer Generation. Welche Unterschiede gibt es zwischen "girl friends" und "Nikola"? Walter: "girl friends" ist der Rolls-Royce, "Nikola" mehr der Ferrari, schneller und wendiger. Aber wir lenken die Wagen mit den gleichen Händen. Wie oft haben Zuschauer eigentlich schon gedacht, Sie seien wirklich ein Paar? Mariele: Sehr oft. Aber uns stört das nicht sehr. Walter: Es gibt Schlimmeres als den Verdacht Marieles Liebhaber zu sein. © 2001, Das Goldene Blatt; Paul Barz (die Ausschnitte in [...] © 2001, 7 Tage) |
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