| Bilanz zum 50. Geburtstag (das neue, 04.06.05) |
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| Mariele Millowitsch über Kleidergröße
36, Falten und warum sie nie Hausfrau und Mutter werden wollte Der 23. November wird ein großer Tag werden für Mariele Millowitsch. Ihr Geburtstag. Was glauben Sie, wie alt die Schauspielerin wird? 40? Falsch! "Schwester Nikola" feiert einen runden 50.. Sieht man wirklich nicht, oder? Ist aber so - und Grund genug Bilanz zu ziehen. Schockt es Sie, an Ihren nächsten Geburtstag zu denken? Nein, das kratzt mich überhaupt nicht. Mir geht's doch gut. Ich merke gar nicht, dass ich älter werde. Und wie kommen Sie mit den ersten Falten klar? Wunderbar! Die sind angelacht, angeheult und angesoffen! Angesoffen? Na klar! Die eine oder andere Falte wäre bestimmt nicht da, wenn ich nicht ab und zu über die Stränge schlagen würde. Nein, ich bin wirklich keine Heilige. Viele Frauen hadern dauernd mit ihrer Figur. Sind Sie damit zufrieden? Ja, ich trage meistens Konfektionsgröße 40 und habe mich damit abgefunden, dass mir die 36 wohl in diesem Leben nicht mehr passen wird. Ich muss immer aufpassen, was ich esse. Machen wir uns nichts vor: Mit den Jahren wird es immer schwieriger, die Figur zu halten. Aber ich bin sehr sportlich, kein Rumsitzer: Ich gehe viel mit den Hunden spazieren oder schwinge mich aufs Fahrrad Deshalb hab ich das Problem ganz gut im Griff. Als Kind haben Sie sich mal als Ehefrau mit vielen Kindern gezeichnet. Warum ist daraus eigentlich nichts geworden? Weil ich gemerkt habe, dass Familie und Kinder einfach nicht mein Ding sind. Für diese Lebensform bin ich nicht gemacht. Ich bin ganz bewusst eine unabhängige Frau, wollte immer mein eigenes Geld verdienen. Wie meine Mutter ausschließlich Haushalt und Familie zu schmeißen, hätte ich mir niemals vorstellen können. Ich wollte nicht für Kinder oder sonst irgendetwas zurückstecken. Sehen Sie das immer noch so? Es ist gut so, wie es ist. Vor allem für die Kinder ist es besser so. (sie lacht) Und wie steht es mit dem Thema heiraten? Ich habe nie von einer Hochzeit in Weiß geträumt. Fühlen Sie sich heute zu alt dazu? Immerhin sind Sie schon seit acht Jahren mit dem Juristen Alexander Isadi (45) zusammen. Ach es ist nie zu früh und nie zu spät. Aber ich brauche keinen Trauschein für mein Glück. Und Ihr Freund? Der sieht das genauso. Jedenfalls hat er mir noch nie einen Heiratsantrag gemacht. Wahrscheinlich hat er zu viel Angst, dass ich "Ja" sage. (Sie lacht schallend) © 2005 das neue; Frank Schmidt |