| "Warum sie am Geschirrspüler mit ihrer
toten Mutter spricht" (Das neue Blatt, 04.04.05) |
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| Um ein geheimnisvolles Leben ging es in dem Thriller "Das
geheime Leben meiner Freundin", der gerade im ZDF zu sehen war. Ist
so etwas auch bei einer Ihrer privaten Freundinnen denkbar? Klar! Ich halte es mit dem Kölner Motto "Jeder Jeck is anders!" Ich würde mich jedoch nur so weit in das Privatleben eines Menschen einmischen, wie er es zulässt. Stammt der große Ring an Ihrer rechten Hand von Ihrem verstorbenen Vater? Nein, aber diese Halskette. Diesen Haifischzahn haben wir Kinder in Gold einfassen lassen und dem Papi auf Elba geschenkt. Er hat ihn immer getragen. Reden Sie noch manchmal mit Ihrer toten Mutter? Ja, jedes Mal, wenn ich die Spülmaschine ausräume, höre ich den mahnenden Satz meiner Mutter: "Immer erst unten ausräumen. Dann kann von oben nichts tropfen." Meine Antwort: "Ja, Mama, ich weiß!" Von ihr und Vater hängen Ölbilder in der Wohnung. Eine schöne Erinnerung. Im März jährte sich Gerdas Todestag zum ersten Mal. Vermissen Sie sie sehr? Es ist ein großer Verlust. Ihre Stelle kann nicht wieder besetzt werden. Sie war so krank, ich habe sie in den Armen gehalten, als sie starb. Ich denke, dass es ihr jetzt da, wo sie ist, besser geht. Waren Sie am Todestag am Grab? Natürlich. Das Familiengrab in Köln wird gerade umgebaut. Wir haben kürzlich recherchiert, welche Millowitsche hier genau ihre letzte Ruhe gefunden haben. Mit der Mami sind es zehn. Die Namen werden in Zukunft auf dem Grab zu sehen sein. Im November werden sie 50 Jahre alt. Freude oder Frust? Das Alter ist mir so wurscht. Ich bin darüber glücklich, dass ich so viele Angebote bekomme, und auch im nächsten Jahr sieht es gut aus. Ein großes Fest war sowieso nicht geplant. Eigentlich wollte ich zu dem Zeitpunkt Urlaub in Australien machen. Jetzt hab ich an meinem Geburtstag meinen letzten Drehtag... Mit Ihrem Lebensgefährten Alexander Isadi (44) leben Sie in zwei getrennten Wohnungen im gleichen Haus. Was sind die Vorteile? Das Prinzip der Freiwilligkeit! Man ist zusammen, weil man es will und nicht weil man den gleichen Haustürschlüssel hat. Mir ist es ganz lieb, dass man sich auch mal aus dem Weg gehen kann. Wahrscheinlich wäre das leichter, wenn man in Versailles wohnt. (sie lacht) Aber wer hat schon das Geld für den Ostflügel? Wir sind auf jeden Fall füreinander da und fühlen uns einander zugehörig. Wie lange sind Sie schon ein Paar? (sie rechnet nach) Acht Jahre. Aber eine Hochzeit ist nicht geplant... Ist die Familienvilla Ihrer Eltern in Köln inzwischen verkauft? Ja, an eine Familie mit drei Kindern. Der Abschied ist mir schwer gefallen. Das Haus hat eine gute Aura von uns verrückten sechs Leuten. © 2005 Das neue Blatt: U. Schankat |