| "Man kann sich eines Mannes nie sicher sein,
auch in der Ehe nicht" (Neue Post, 06.04.00) |
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| Spätestens seit ihrer Erfolgsrolle in der Fernsehserie "girl friends" ist Mariele Millowitsch aus dem Schatten ihres berühmten Vaters Willy herausgetreten und einem breiten Publikum bekannt. Seitdem ist die Schauspielerin kaum mehr vom Bildschirm wegzudenken. Am 12. April brilliert sie in der ARD-Komödie "Meine beste Feindin". In einem Interview mit "Neue Post" sprach die 44-jährige Künstlerin offen über Beziehungen, Glauben und die trauer um ihren Vater. | |
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Frau Millowitsch, Sie wirken sehr selbstbewusst. Fühlen Sie sich
auch so? |
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Legen Sie Wert auf getrennte Wohnungen? Ich habe in diesem Jahr nicht so richtig mitgefeiert. Es kam sehr viel wieder hoch dabei, weil Vaters Lieder aus allen Lautsprechern tönten. Das hat mich halt wieder erinnert. Spüren Sie Ihren Vater noch? Sehr. Wenn man daran glaubt, dass Energien vorhanden sind und erhalten bleiben, dann würde ich sagen, Vater ist mit dabei. Wenn ich zu uns nach Hause komme, da, wo mein Vater lebte, habe ich nicht das Gefühl, dass er nicht mehr da ist. Und das finde ich sehr erstaunlich. Sind Sie oft an seinem Grab? Ich bin mehr gedanklich bei ihm. Ich komme leider nicht oft dazu, ans Grab zu gehen. Ich fahre aber ganz oft am Melatenfriedhof vorbei, und dann winke und grüße ich ihn jedesmal. Glauben Sie an Schicksal, an Bestimmung? Das Schicksal ist in Teilen vorbestimmt. Ich kann die Richtung, in die ich gehen will, wählen, aber bestimmte Dinge sind vorgegeben. Ich glaube nicht, dass das so einfach durch Wahrsager oder Sterndeuter offen zu legen ist. Das wäre zu einfach. Aber an Vorherbestimmung glaube ich. © 2000 Neue Post |
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