| "Jetzt sollen Willys Töchter ran" (Neue Welt, 1970) |
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| Endlich geht Willy Millowitschs größter Wunsch
in Erfüllung: Bald steht er gemeinsam mit seinen Töchtern auf
der Bühne Mindestens 20 Töchtern war Spaßmacher Willy Millowitsch (60) ein guter verständiger Vater. Freilich nur auf der Bühne. Nun hat der Kölner genug von seinem Bühnen-"Nachwuchs". "Ich will, dass endlich mal meine richtigen Töchter zum Zuge kommen", poltert der energiegeladene Schauspieler, als wir ihn nach einem gleichwertigen Ersatz für Lotti Krekel fragen. Die langjährige Millowitsch-"Tochter" Lotti war im vergangenen Jahr von ihrem "Vater" aus dem Theater-Ensemble rausgeschmissen worden, weil sie per Annonce einen Vater für ein Wunschkind gesucht hatte. "Warum soll ich mir eigentlich immer unechte Töchter suchen? Meine eigenen sind mir doch viel lieber", meint Willy Millowitsch. Und dann erzählt er von Susanne, 17 Jahre alt und noch Schülerin. "In einem Jahr wird sie bestimmt so weit sein, dass sie neben mir auf der Bühne des Millowitsch-Theaters steht", freut sich schon jetzt der beliebte Volksschauspieler. |
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| Und wenn Willy noch eine zweite Tochter auf der Bühne
braucht, holt er Mariele (14), das Nesthäkchen der Familie. "Sie
ist schon heute ganz verrückt aufs Theaterspielen. Und sie hat auch
echt Talent", erzählt der stolze Vater von insgesamt vier Kindern.
Ein bisschen Bühnenerfahrung hat Mariele auch schon. "Wenn's mal
brannte und eine Schauspielerin ausfiel, ist sie schnell eingesprungen",
berichtet Willy. Ein wenig traurig ist er über seine älteste Tochter Katharina (22). "Sie hat mit dem Schauspiel-Beruf nichts im Sinn. Sie studiert Germanistik und Philosophie." Sohn Peter (20) wird aber bestimmt in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten. Er absolviert gerade die Schauspielschule. "Bald werden wir ein richtiges Familientheater sein. Auf diese Zeit freue ich mich schon riesig", begeistert sich Willy. |
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