| Ein Fall für den Fuchs II - Schachmatt (SAT.1, Erstausstrahlung: 30.03.2005) |
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| Handlung | Darsteller | Produktion | Quote & Kritiken | |
| Eigentlich wollte Max Kerner seinem diebischen treiben ein
Ende setzen, nachdem er fast erwischt wurde bzw. von seiner Frau Andrea
als "der Fuchs" enttarnt wurde. Ein Diamanten-Raum am Flughafen
soll genug Geld in die Kasse bringen um die Gaunertätigkeit ad acta
legen zu können. Max' Gaunerkollegen Sandra (Esther Schweins) und René (Dieter Landuris) sind jedoch anderer Meinung und versuchen Max umzustimmen. Ohne Erfolg. Auch Max' Frau Andrea schafft es nicht ihren Mann zum Weitermachen, so sehr auch auf ihn einredet |
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Andrea gelingt es jedoch, Sandra und René für sich zu gewinnen. Sie erzählt ihnen von einem potentiellen Fall, auf den sie durch ihre Tätigkeit als Journalistin gestoßen ist. Der ehemalige Schacheuropameister Klaus Gosslar (Max Herbrechter) wurde von seinem Gegenspieler Krix (Michael Schiller) Mitte der 80er Jahre auf schäbigste Art vollkommen ruiniert. Alle Patente für den von Gosslar entwickelten Schachcomputer meldete Krix auf eigenen Namen an. Um Gosslar zum Schweigen zu bringen, beschuldigte Krix ihn, sich aus der Firmenkasse bedient zu haben und inszenierte die Beweislage so perfekt, dass Gosslar zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde. Seine Frau wandte sich daraufhin von ihm ab und lebt nun mit Krix zusammen. Selbst Gosslars Sohn hält seinen Vater für einen Verbrecher. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis ist Gosslar seelisch und materiall völlig ruiniert. Ein eindeutiger Fall für den "Fuchs" also. |
| Sandra flunkert Max vor, dass Gosslar ihr Onkel sei und Hilfe brauche und Max läßt sich bei einem Treffen mit Goslar die ganze Geschichte mit Krix und dem Schachcomputer erzählen. |
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Schließlich empfindet auch Max es als Ehrensache, Gosslar zu helfen,
auch wenn er Sandras Spiel schnell durchschaut. Er läßt sie
allerdings schwören, dass sie Andrea nichts von der Rückkehr
des Fuchs' verraten. |
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| Als Max, Sandra und René anfangen Krix
auszuspionieren, erfährt Max durch einen Zufall, dass Andrea hinter
der ganzen Sache steckt. Wütend wirft er Sandra und Rene sein Vertrauen
mißbraucht zu haben, indem sie hinter seinem Rücken mit seiner
Frau paktiert haben, was ihn aber natürlich nicht davon abhält,
den Coup zu Ende zu bringen. In Krix Firma entdecken sie allerdings keine Hinweise darauf, dass er Goslar betrogen hat und außerdem nur einen wertvollen Gegenstand, den es sich zu stehlen lohnt. Einen 2 Millionen teuren Bugatti, von dem es weltweit nur noch vier Exemplare gibt. Das Problem ist nur: Der Wagen steht nicht einfach in einer Garage sondern im 3. Stock des Bürogebäudes. Als Max Andrea am selben Abend zur Rede stellt, äußert sie erneut den Wunsch zum Team zu gehören und die Dinge zu lernen, die Max eben auch kann. Max lehnt dies erneut ab, es sei schließlich zu riskant und außerdem könnte sie nicht einfach so Ganove werden, sondern das bräuchte jahrelanges Training. |
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In der Zwischenzeit hat Kommisar Breuer - noch
immer auf der Suche nach dem Fuchs - den Belgier verhaften lassen, weil
in seinem Laden die gestohlenen Diamanten vom Flughafen gefunden wurden.
Als Max, Sandra und Rene davon erfahren, schlägt Sandra vor, Andreas
guten Draht zu Hauptkommissar Schander auszunutzen. Widerwillig läßt
Max sich auf den Vorschlag ein. Andrea schafft es nicht nur von der Polizei zu erfahren, was sie gegen den Belgier in der Hand haben, sondern auch sie bezüglich des Fuchses auf eine falsche Fährte zu locken. Als Kommissar Breuer in Andreas Gegenwart die Diamanten auf ihre Echheit prüfen lassen will, schaffen Sandra und Rene es die echten Diamanten gegen falsche Steine auszutauschen und den Belgier somit aus der Klemme zu helfen. |
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| Nach dieser Aktion ist Andrea erst recht fest
entschlossen voll und ganz zum Team gehören zu wollen. Von Max Urteil,
dass sie nie im Leben die Fingerfertigkeiten erreichen wird, die für
ein "Ganoven" Dasein nötig sind, läßt sie sich
nicht entmutigen, sondern läßt sich kurzentschlossen von Sandra
darin unterrichten. Mit Erfolg, wie sie Max schon kurz darauf demonstrieren
kann. Während eines großen von Krix veranstalteten Schach-Turniers, bei dem verschiedene Schach-Großmeister gegen Krix Schach-Computer antreten, soll der Coup mit dem Bugatte über die Bühne gehen. Zu diesem Zweck wird sich Rene als einer der Großmeister einschmuggeln und von Goslar über Funk die richtigen Züge durchgesagt bekommen um das Turnier so lang dauern zu lassen, dass der Bugatti sicher aus dem 3. Stock geklaut werden kann. Da Andrea nicht locker läßt, spielt Max ihr vor, sie beim Coup aktiv einbinden zu wollen, während er sie aber nur zum Schmiere stehen vor Krix Privathaus - weit entfernt vom eigentlichen Geschehenen - einsetzt. Und während Rene mit Goslars Hilfe das Schach-Turnier in die Länge zieht und Goslar dabei so gar beweisen kann, dass die Erfindung von ihm stammt, schaffen Max und Sandra mit vielen Tricks es den Bugatti in Einzelteile zerlegt aus dem 3. Stockwerk zu stehlen, ohne dass irgendeiner der Wachmänner Verdacht schöpft. Kritisch wird die Geschichte jedoch, als Kommissar Breuer den Verdacht schöpft, dass Andrea ihn hereingelegt hat und sie vor Krix Haus aufspürt. Panisch muss Andrea mit ansehen, wie Breuer das Haus durchsuchen läßt und erst als er nichts Verdächtiges findet, dämmert Andrea dass auch sie von Max hereingelegt wurde. Als sie bei Krix Schach-Turnier auftaucht und Rene dort als Schachspieler entdeckt, wird ihr alles klar. Und obwohl sie Max am liebsten den Kopf abreißen würde, hilft sie ihm doch noch aus der Klemme, als seine Hunde-Phobie fast dazu führt, dass er von Breuer auf frischer Tat erwischt wird. Und letztendlich gibt es nicht nur für Goslar ein Happy-End, sondern selbstverständlich auch für Max, Andrea und ihre beiden Ganoven-Kollegen. nach oben |
| Produktion | |
| Regie | Siegfried Rothemund |
| Buch | Daniel Maximilian, Thomas Pauli |
| Produktion | U5 Filmproduktion für SAT.1 |
| Produzenten | Karl-Eberhard Schäfer, Norbert Walter |
| gedreht wurde | vom 21. Oktober - 23. November 2004 in Frankfurt |
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| Quote & Kritiken |
| Einschaltquote: Der Film sahen bei der Erstausstrahlung 16,6% (1,99 Mio) in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49jährigen und 14,6% (3,96 Mio) der Zuschauer ab 3 Jahre. Bei einem Tagesdurchschnitt von SAT.1 von 13,7% bzw. 12,9% also eine sehr gute Quote für Teil 2. Teleschau, März 2005 [....] "Ein Fall für den Fuchs: Schachmatt", der nun als Fortsetzung von "Göttergatte und Ganove" bei SAT.1 gezeigt wird, ist eine spritzige Krimikomödie, die Lust auf mehr macht, weil sie so herzerfrischend chaotisch und ohne Pathos daherkommt. [....] Die diebischen Hauptdarsteller, Sittler, Schweins und Landurius, spielen sich derart gewieft die verbalen Bälle gegenseitig zu, dass es ein Genuss ist, dem Gauner-Trio zu lauschen. Die Krimikomödie lebt von ihrem ebenso chaotischen wie naiv in Szene gesetzten Spiel (das Gespräch, in dem Max unbeholfen seinen pubertierenden Sohn aufzuklären versucht, hat etwas Slapstickartiges). [....] Hörzu, 18.03.05 Lässiger, augenzwinkernder Krimispaß. Den ersten Fall für den Fuchs Walter Sittler, sahen 2,6 Millionen. Besonders gut kam der Schmuntzelkrimi um den Robin Hood der deutschen Gauner bei jüngeren Zuschauern an. Und das, obwohl er im Stil der 60er inszeniert war- oder gerade deswegen! "Schachmatt" ist noch eleganter, noch witziger: [....] taz, 30.03.05 "Ein Fall für den Fuchs - Schachmatt" ist liebevoll realitätsfremdes Unterhaltungsfernsehen. [....] "Ein Fall für den Fuchs" [ist] ähnlich gelungen: Fernsehunterhaltung der gehobenen Kategorie eben - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Vor einer Woche wiederholte Sat.1 die erste Folge, die (nicht nur für Sat.1-Verhältnisse überdurchschnittlich prima ausgestattet, ausgeleuchtet, inszeniert und abgefilmt) ziemlich hübsch anzuschauen war; heute folgt der zweite, neue und ein klein wenig weniger clever und amüsant inszenierte Teil. Worum es darin geht, ist - wie schon in Teil 1 - nicht wirklich wichtig. [....] Wichtiger ist, dass der Kölner Sender offenbar eine weitere, liebevoll realitätsfremde (Krimi-)Unterhaltungsreihe produziert hat. Schließlich ist so was gut fürs Image und hierzulande trotzdem eine weit verbreitete Seltenheit - nicht nur im Sat.1-Programm, wo man sich ja bereits Corinna Harfouchs "Eva Blond" gegönnt und sie nach diversen Fernsehpreis-Nominierungen doch abgesetzt hat. Ähnliche Unterfangen andernorts (etwa "Sinan Toprak" mit Erol Sander auf RTL) sind bereits längst vergessen. Schön auch, dass Walter Sittler als "der Fuchs" hier mal nicht wie in "Nikola" (RTL) und "Girlfriends" (ZDF) an der Seite von Mariele Millowitsch zu sehen ist, und sogar Esther Schweins als verkleidungsfreudige Co-Ganovin weiß zu Gefallen. Womöglich sollte sie viel öfter angetrunkene osteuropäische Pelzmantelblondinen imitieren! Aber genug gelobt: Das US-Fernsehen beispielsweise würde aus einem solchen Stoff in ähnlicher Qualität keine Fernsehunterhaltungshighlights drehen, sondern gleich staffelweise Serien. TV - Spielfilm, 18.03.05 Tagestipp. Unterhaltung mit Witz und Tempo. Gelungene Fortsetzung der gewitzten TV-Krimikomödie [...] Klasse Soundtrack, flotte Dialoge, prima gespielt: Die mit lockerer Hand inszenierte Reihe macht Laune! TV - Movie, 18.03.05 Tagestipp. Coole Typen mit Witz und Köpfchen. TV - Today, 18.03.05 Tagestipp. Gut. Ein moderner Robin Hood geht in Reihe: ohne Anspruch, aber mit leichter Hand inszeniertes TV-Märchen. TV - Digital, 18.03.05 Gelungen. Total lässig. Augenzwinkernder Retro-Krimispaß. Stern, TV Beilage, 24.03.05 [....] Mit Witz und Verve haben die Autoren Daniel Maximilian und Thomas Pauli den Traum so manchen Mannes nach Abenteuern jenseits des Alltags wieder voll ausgelebt. Der SPIEGEL, 26.03.05 Eine Prise Rififi, viel von der schönen heilen Welt des Gentleman-Gangstertums - fertig ist dieses heitere Sat.1-Werk. [....] nach oben |