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Kommissar Anders hat Emma angeboten, sie und ihren kleinen Sohn Kasper
zu einem Familienfest auf die Halbinsel Lillon zu fahren: Eiserne Hochzeit
- 65 Jahre sind die Großeltern Gunilla und Gunnar verheiratet.
Robert und Emma kommen in strömendem Regen dort an, die ganze Familie
Winarve ist beisammen in der Villa Winarve.
Man ist ausgelassen, einige Verwandte haben dem Ehepaar zu Ehren Darbietungen
vorbereitet. Anders möchte sich sofort verabschieden. Alle bitten
ihn zu bleiben, doch er fährt trotzdem. Auf der Straße ist
bei diesem Unwetter kaum etwas zu erkennen. Plötzlich taucht eine
Frau auf, die völlig durchnässt vor dem Wagen steht. Sie macht
Anders wenig Hoffnung, den Damm zum Festland noch mit dem Wagen nutzen
zu können. Sie selbst musste ihn bereits zu Fuß passieren.
Da Anders also eh gezwungen ist zurück zu fahren, nimmt er die
Frau mit zum Familienfest, denn sie ist eine Verwandte von Emma: Elin,
die Tante. Anders mischt sich unter die Gäste. Als Emma ein Lied
singt, wird sie jäh unterbrochen von Elin, die außer sich
ist. Alle bitten sie zu gehen - nicht wieder einer dieser peinlichen
alkoholisierten Auftritte wie die Familie sie schon seit Jahren kennt.
Doch Elin lässt die Bombe platzen: "Verlogen sei alles, ein
Leben voller Lügen hätten die Großeltern geführt,
hier müsse endlich die Wahrheit auf den Tisch." Sie stellt
die ungeheuerliche Behauptung in den Raum, dass Emma nicht das Kind
von Marit und Lasse sei, sondern ihres. Alle sind fassungslos, die Feier
ist vorbei. Großvater Gunnar geht zu Boden, die Anzeichen für
einen Infarkt sind deutlich. Man bringt ihn auf sein Zimmer. Doch selbst
sein Sohn Hjalmar, der Arzt ist, kann nichts mehr für ihn tun.
An einen Krankenwagen oder Hubschrauber ist bei dem Unwetter nicht zu
denken und so stirbt der 86-Jährige.
Kommissar Anders schaltet von privat auf beruflich um, als er eine Unstimmigkeit
im Zimmer des Toten wahrnimmt. Wie kann er - ganz auf sich gestellt
- die Situation kontrollieren? Emma steht unter Schock, ihr ganzes bisheriges
Leben scheint über ihr zusammenzustürzen. Elin, die Zeit ihres
Lebens Suchtprobleme hatte, soll ihre Mutter sein? Nachts sucht diese
das Gespräch mit Emma, bittet um Verständnis. Man habe sie,
als sie drogenabhängig war, entmündigt. Marit und Lasse seien
froh gewesen, dass sie Emma hätten aufziehen können, da sie
selbst zeugungsunfähig gewesen seien.
Am nächsten Morgen beim Frühstück geht Emma auf Distanz
zu Marit. Sie kann nicht verkraften, all die Jahre angelogen worden
zu sein. Als Elin nicht zum Frühstück erscheint, geht Lasse
nach ihr sehen. Geschockt kommt er zurück - auch Elin ist tot.
Kommissar Anders verliert keine Zeit. Für ihn ist klar, dass sowohl
Gunnar als auch Elin umgebracht worden sind und dass der Täter
unter den Anwesenden zu suchen ist.
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