| "Johnny Cool" oder "Warum schreien
die denn so ?!?!?" Himmelfahrts-Picknick "im Hohenloheschen" (20.05.04) |
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| Wie heißt es so schön? "Alles was [in Köln] zweimal stattgefunden hat, gehört zur Tradition..." *g* Für uns beide (Susanne & Ulli) ist Christi Himmelfahrt somit entgegen der landläufigen Bezeichnung als "Vatertag" inzwischen der traditionelle "Mädels-Tag" geworden. Soll heißen, dass wir nun schon zum 4. Mal hintereinander den Männertag kurzerhand zum Frauentag umfunktioniert haben. Dieses Mal NICHT in Köln sondern aus weiter unten aufgeführten Gründen mal im Süden. Nicht, dass wir irgendwo mit Bollerwagen und Bier unterwegs gewesen wären, es war dann schon jeweils ne Nummer stilvoller *g*! | |
| SUSANNE: Da ich nun aber die touristischen Highlights
in Würzburg schon am heißesten Wochenende des Jahres 2003 kennen
gelernt hatte und mir der "Rainy Monday" im April 2004 als Stuttgart
Erfahrung auch erst mal gereicht hat, haben wir uns für unser - ebenfalls
schon traditionelles - Picknick an diesem Tag einen anderen schönen
malerischen Ort auserkoren. Das Kochertal bei Schwäbisch Hall, weil
Ulli mir da nämlich unbedingt einen Ort ihrer Kindheitserlebnisse zeigen
wollte... die mit 185m höchste (sagt sie!) Autobahn-Brücke Deutschlands.
Spannend, ne *g* ULLI: Tja, ich hatte wohl schon als Kind ein Faible für Bauwerke, auch wenn ich die Begeisterung meines Vaters für diese Brücke, als wir 1979 das erste Mal drüber fuhren, nicht so recht teilen konnte *g* aber man wird halt älter und klüger Für Interessierte: die Kochertalbrücke |
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| Den Besuch des Infopunktes an der Brücke haben wir uns
dann aber erspart und sind entgegen aller Oldtimer- und Motorrad-Fans auf
dieser Strecke in Richtung Schwäbisch Hall gefahren (im folgenden SHA
genannt). Was zugegebenermaßen von Anfang an unser eigentliches Ziel
war... aber wenn wir das so direkt geschrieben hätten, hätten
wir ja diese Brücken-Geschichte und das Foto hier nicht einbauen können.
Bill Brysons Art, Reiseberichte mit eigentlich unnützen Informationen
aufzupeppen, hat anscheinend schon sehr auf uns abgefärbt *g* Aber jetzt mal einigermaßen ernsthaft: Sicher ist SHA wegen seiner Nähe zu WÜ (SHA liegt ja schließlich im Kreis Hohenlohe - Franken *g*) IMMER eine (Cabrio-)Reise wert, aber dieses Mal im Besonderen, weil Walter dort ja im Moment dreht. Also über den malerischen Ort hinaus noch ein weiterer guter Grund unser Picknick zur Abwechslung statt in Köln dort zu veranstalten. Da unser Ausflug nur tendenziell als Set-Besuch geplant war, hatten wir auch eigentlich gar vor, hier (= Fanpage / Forum) groß die Welle zu machen. Aber im Gegensatz zu so manchem diesjährigen "Nikola"-Dreh gab es neben dem Üblichen in SHA doch viele neue interessante drehtechnische Details zu beobachten. Und daher gibt's hier zur Abwechslung also doch mal wieder einen Set - Besuch - Bericht. Nicht, dass jetzt aber hier der Eindruck entsteht, wir hätten Walter einfach unangemeldet überfallen - nein, wir sind schließlich gut erzogen *g*. Und daher hatten wir schon vorher mit ihm geklärt, ob wir "zu Besuch" kommen können. Schließlich sind er und das Film-Team da bei der Arbeit und dabei wollten wir natürlich nicht unangekündigt stören. Wir wollten überhaupt nicht "stören" weder angekündigt noch unangekündigt. Im Gegensatz zu so manchen anderen Leuten dort, deren Neugierde wohl durch NICHTS zu bremsen war An dieser Stelle ist ein kleiner Exkurs erforderlich. Wir können ja verstehen, dass Dreharbeiten in der eigenen Stadt oder Dreharbeiten überhaupt (es waren auch viele Touris unterwegs) spannend sind und man gerne ein bisschen zuschauen will. Wollten wir schließlich auch. Wir verstehen es aber schon weniger, dass man nicht mal ein klein wenig mitdenkt und sich überlegt, ob man mit seinem Verhalten die Film-Leute nicht vielleicht doch bei ihrer Arbeit stören könnte. Schlimm genug, wenn man an einem Feiertag und bei DIESEM Wetter arbeiten muss und alle zugucken *g* Und eigentlich überhaupt gar nicht verstehen wir es, wenn man die netten und freundlichen Bitten der Aufnahmeleitung (z.B. ruhig sein, Handys aus, 5 Meter zurück treten, weil man sonst von der Kamera zu sehen ist) dann einfach ohne mit der Wimper zu zucken "überhört". Wie ignorant kann man eigentlich sein? |
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Aber zurück zum Wesentlichen: Da an Christi Himmelfahrt
nun in der Tat Außenaufnahmen geplant waren, stand unserem Besuch
auch von Walters Seite aus nichts im Weg und wir haben uns dann nach unserer
Ankunft in SHA auf die Suche nach dem Filmteam gemacht. Die Produktionsleiterin
meinte vorher am Telefon noch: "Der Ort ist nicht so groß, da
können Sie uns gar nicht übersehen!" Und in der Tat sind
wir sehr schnell fündig geworden. Auf jeden Fall schneller als bei
der Suche nach der Parkplatz-Zufahrt *g* Das Team war dann auch schon zu Gange (siehe Foto), aber wir haben uns zuerst ein bisschen in SHA umgeschaut, da die eine Hälfte unseres Duos die Stadt noch überhaupt nicht kannte. Eine kleine Stärkung konnte auch nicht schaden, also gab's auch bald den ersten Teil unseres vegetarischen Picknicks und zudem wurde die "Klappe" strapaziert, dann fiel es später auch leichter, eben diese zu halten *g*, denn dass muss man ja, wenn man bei Dreharbeiten zuschaut (siehe oben). |
| Da der Sinn und Zweck unseres traditionellen "Mädels-Tags"
aber darin liegt, mal in Ruhe und entspannt miteinander zu quatschen, wollten
wir eben nicht den ganzen Tag "schweigend in der Gegend rumstehen".
Und da es bei Dreharbeiten zwar oft sehr interessant, zuweilen aber auch
gähnend langweilig zugeht (zumindest für Zaungäste) und wir
Gott sei Dank inzwischen recht gut abschätzen können, wann es
sich unserer Ansicht nach lohnt, zuzuschauen und wann eben nicht, konnten
wir den ganzen Tag über immer schön abwechselnd... beim Dreh zuschauen,
Sightseeing, Quatschen, in der Sonne liegen, picknicken und einfach eine
nette Zeit haben. Sollten wir dabei was "Spannendes" beim Dreh
oder sonst wo verpasst haben.... "so what?" Nachdem sich der eigentliche Nachtdreh dann sehr zäh anließ, haben wir auch nicht bis zum Schluss ausgeharrt, sondern sind dann um Mitternacht doch mal Richtung Würzburg aufgebrochen. Außerdem wurde es doch ganz schön kalt in der Nacht und wir hätten einmal mehr nicht in der Haut der Protagonisten stecken wollen. Wenn wir da an das dünne Kleidchen von Susan Anbeh denken: Schauspielerei ist doch ein ganz schön hartes Brot. Und die Ärmsten vom Team waren bestimmt noch bis 2 Uhr oder länger beschäftigt. Apropos Team: Nach längerem Rätselraten ("Das Gesicht kenne ich doch! Aber woher denn bloß ?!?!?") stellte sich dann irgendwann im Gespräch heraus, dass einer "vom Licht" vor zwei Jahren auch bei "Nikola" "beleuchtet" hat. So sieht man sich wieder ;-) Im Übrigen sind die Beleuchter bei einem Nachtdreh wohl die ärmsten Schweine, aber dazu später mehr... Damit ihr jetzt aber auch mal eine Vorstellung von der Stadt und der traumhaften Kulisse dieses Films bekommt, hier also erst mal ein paar unserer Sightseeing Bilder. |
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| Wie gesagt, einfach eine sehr sehr schöne Stadt und
bei so schönem Wetter, wie an Christi Himmelfahrt echt eine Traum-Location
für einen romantischen Film.
Aber eigentlich wollten wir ja was zum Dreh erzählen und jeder der
sich seine Illusionen über das Film- und Fernsehgeschäft und
insbesondere diesen Film erhalten möchte, sollte jetzt besser nicht
weiterlesen, denn mit dem Nachfolgenden werden diese Illusionen wohl größtenteils
gnadenlos zerstört *g* Gedreht wurden übrigens eine Sequenz, wo Johnny (Walter), der telefonierend
eine Treppe runterläuft, sieht, wie auf der anderen Seite des Neckars
(alias des Kochers) der Junge Tim am Ufer von zwei größeren
Jungs gepiesackt wird und ihm dann zur Hilfe eilt. Dann gab's noch eine
Szene, in der Johnny seine Sonnenbrille aus dem Wasser fischt und abends
/ nachts noch die erste Annäherung zwischen Johnny und Susanna. "Die
Pietistin öffnet sich" *g* Klingt wie eine Regieanweisung aus
dem Drehbuch, war aber der super trockene und somit sehr lustige Kommentar
von Susan Anbeh zu dieser Szene. |
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| Dieser Dämmerungs- und Nachtdreh war eh ziemlich interessant und spielte sich witzigerweise auch noch zum größten Teil direkt vor unsere Nase ab. Aber als wir uns abends das letzte sonnige Flecken auf dem "Grasbödele" zum Picknicken ausgesucht hatten, konnten wir ja wirklich nicht ahnen, dass die kurz danach nur ein paar Meter von uns entfernt die Kamera etc. aufbauen würden. Wir hatten dadurch aber optimalen Blick aufs Geschehen (Johnny und Susanna gehen spazieren und treffen auf einen Motorradfahrer) und haben zur Abwechslung trotz Entfernung auch mal was vom Text verstanden. Was aber vor allem an der Gesprächs-Lautstärke lag, über die nicht nur wir uns im ersten Moment gewundert hatten. Die vielen anderen Zuschauer haben sich sicher auch erst mal gefragt: "Warum schreien die denn so?" *g* Der Motor des Motorrads lief nämlich gar nicht in dem Moment, also hätte die normale Lautstärke vollkommen ausgereicht. Aber als dann später ein Nur-Ton vom Motorrad aufgenommen wurde, war zumindest uns "alten Hasen" *g* klar, dass da einfach später die beiden Ton-Spuren kombiniert werden und sich die beiden Schauspieler eben über den Lärm des Motorrads hinweg unterhalten müssen. Aber wie gesagt, viele der anderen Zaungäste sind vermutlich mit diesem Rätsel nach Hause gegangen :-) |
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| Apropos Schauspieler. Die Susan Anbeh, die die weibliche
Hauptrolle spielt, scheint echt eine ganz Nette zu sein, also zumindest
soweit wir das nach den paar Worten, die wir mit ihr gewechselt haben, beurteilen
konnten. Als Partnerin für Walter allerdings vielleicht schon fast
ein bisschen zu zierlich. Irgendeiner der Zuschauer bezeichnete sie mal
als "Elben-mäßig" (a la Liv Tyler in Herr der Ringe)
und da hatte er nicht ganz unrecht. Könnte also sein, dass sie rein
optisch neben Walters großer Gestalt ein bisschen verloren geht. Aber
vielleicht macht gerade das den Reiz des Paares aus? Der Junge, der den
Tim spielt, machte auch einen ganz patenten Eindruck, passte rein optisch
auch super zu seiner Mutter (also Susan Anbeh) und hatte irgendwie ein bisschen
Ähnlichkeit mit Jonah aus "Schlaflos in Seattle". Aber das
nur mal so am Rande.
Anhand dieser "Spaziergang-Szene" konnte man auch mal wieder
sehen, dass dem Zuschauer gerne ein X für ein U vorgemacht wird,
denn die Szene mit dem Motorrad und die "romantische Szene"
sind rein örtlich gerade mal durch ein Brücke getrennt, zeitlich
aber doch zumindest durch die Zeitspanne Dämmerung bis Nacht. Das
Team musste sozusagen nur unter der Brücke durch, die Stellung wechseln,
was zwar auch noch einen immensen Aufwand mit sich brachte, aber in diesem
Fall für das Team eher unter "easy" abgehakt werden konnte.
Immerhin konnten alle Fahrzeuge da bleiben, wo sie standen und es musste
nicht zum dritten Mal an dem Tag die komplette Technik ein- und ausgepackt
und damit umgezogen werden. Tja, und im Film soll nachher sicher den Eindruck
erweckt werden, dass sich das Paar nun "ganz wo anders" befindet.
*g* Man fällt wirklich vom Glauben ab... |
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Highlight des Tages war dann aber sicher die Szene, in der
Johnny seine Sonnenbrille aus dem Wasser fischt. Das wurde an einer ziemlich
stark frequentierten Brücke gedreht und zudem stand dann dort auch
das notwendige DLRG Team von 4 oder 5 Leuten inklusive Schlauchboot, also
der Aufwand war nicht zu übersehen. Was dazu geführt hat, dass bestimmt 50 Leute von der Brücke aus zugeschaut haben. Was man wiederum der Szene hinterher sicherlich nicht im geringsten anmerken wird, ebenso wenig, dass auch hier wieder ziemlich viele vom Team ziemlich nah dran standen. Womit auch wieder bewiesen wäre, dass der jeweilige Kameraausschnitt ein doch recht kleiner ist *g*! |
| "Aus dem Wasser fischen" trifft es aber eigentlich nicht so ganz. Wie die Brille (natürlich auf einem Kirschblütenzweig) im Wasser landet und wie Johnny hinterher springt, läuft oder was auch immer, wissen wir leider nicht, weil das schon irgendwann vorher mal gedreht wurde. Und wir haben Walter auch gar nicht danach gefragt... wie wir auch manch anderes nicht gefragt haben, aber das ist ein anderes Thema *g*. Man kann schließlich nicht an alles denken und wenn man dann schon mal kurz miteinander plaudert... dann plaudert man halt einfach nur. | |
| Wie er in der Geschichte "ins Wasser geht", haben
wir also nicht erfahren, aber immerhin haben wir gesehen, wie er wieder
rauskommt! Was uns - ganz ehrlich - sehr nachhaltig beeindruckt hat. Zwangsläufig
musste Walter dazu natürlich erst mal INS Wasser und darum haben wir
ihn wirklich nicht beneidet, denn uns erschien das Flusswasser wie eine
ziemliche Dreckbrühe. Aber Walter meinte später, das wäre
eigentlich ganz sauber gewesen und ER musste es ja dann wirklich wissen
*g* Auf jeden Fall wurde er also (unter den Klamotten) in einen Neopren-Anzug gesteckt, kriegte dann auch noch einen Gürtel mit Bleigewichten um und im Wasser selbst wurde er dann sogar noch - so schien es uns zumindest - an eine "Sicherheitsleine" gelegt. Einer der DLRG Menschen tauchte dann immer unter, um den Zweig mit der Sonnenbrille im Wasser an die richtige Stelle zu halten - hatten wir schon erwähnt, dass bei diesem Film vieles gefaked ist *g*? - und Walter ist eben auch erst komplett unter Wasser, taucht dann auf, nimmt die Brille vom Zweig, setzt sie sich auf und spaziert ganz lässig aus dem Wasser ans Ufer! |
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| Damit eben dieser Lässigkeit, aus dem Fluss zu spazieren, WIRKLICH NICHTS im Wege stand, wurde sogar eine Behelfstreppe an die Ufermauer gedübelt, die man auf dem Foto unten ja sehr gut sieht,die aber für die Kamera nicht im Bild war und so nun eben der Eindruck erweckt wird, er "schwebe" aus dem Wasser. Es entstand so ne Wirkung wie "Phönix aus der Asche" und "mich lässt das alles kalt" *g*! Super cool eben! Total genial! | |
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| Und für diejenigen, die nun denken, na ja einmal rein
ins Wasser und wieder raus, sei gesagt, dass die Szene erst mehrere Male
geprobt werden musste, damit "Zweig und Walter" auch richtig im
Bild sind und dann noch der richtige Dreh, selbstverständlich auch
mit Wiederholung *g* ... das dauerte. Und ne weitere nette Kleinigkeit:
Walter hatte beim Proben das Ufer etwas angenässt, was bei seinem Feuchtigkeitszustand
ja kein Wunder war *g* und was dann zur Folge hatte, dass der steinerne
Uferboden mit einem "Flammenwerfer" erst einmal wieder trockengebrannt
werden musste, während Walter eben geduldig im Wasser ausharrte. Soviel
zum Thema "Tricks beim Film" und "hartes Schauspielerleben"!
Walter hat dieses "aus dem Wasser spazieren" aber wirklich auch mit einer Wahnsinns Disziplin über die Bühne gebracht. Also er hat sich nicht mal ansatzweise geschüttelt, was man ja doch sonst ganz schnell automatisch macht, wenn einem das Wasser von den Haaren in den Kragen läuft und man außerdem wirklich platschnasse Klamotten am Leib trägt und einfach alles zu Boden tropft. Aber er ist so platschnass aus dem Fluss gestiegen als wäre es das Normalste der Welt! Sonnenbrille auf und weiter im Text... Sollte ja eben genauso selbstverständlich und lässig wirken. Einfach genial und professionell, Hut ab! Als dann irgendwann nach dem Kamera-Check klar war, dass die Szene im Kasten ist, gab es von allen Zuschauern auf der Brücke verdienten Applaus, was Walter sofort mit einem Grinsen quittiert hat und einem einladenden "Und das dürfen Sie mir jetzt gerne alle mal nachmachen" ;-) Ein besonderes Erlebnis der etwas anderen Art war für uns dann wohl auch noch die Erfahrung, dass Walter inzwischen doch ein ziemlicher Promi ist, der von den Leuten ganz einfach erkannt wird. Sogar von spanischen Touristen *g*. Ok, vielleicht waren es Spanier, die in Deutschland leben, und sich da nur auf Spanisch unterhalten haben. Denn wer weiß, ob "Nikola" überhaupt nach Spanien exportiert wurde. Aber es war echt der Knaller. Diese Spanier liefen an uns vorbei, blieben wegen der Dreharbeiten stehen und begannen plötzlich völlig aufgeregt miteinander zu reden und wir hörten nur "brabbel brabbel brabbel Doctor Schmidt!" Da guckten wir uns schon das erste Mal an, so à la "Hast du auch gerade Dr. Schmidt' verstanden?" - "brabbel brabbel brabbel Nikola!" Nächster Blick zwischen uns: "Häh? Das kann doch nicht sein..." - "brabbel brabbel brabbel la Millowitsch!" Da konnten wir dann echt nicht mehr. Das war sooooo witzig! Dass Walters Gesicht inzwischen doch so sehr bekannt ist, hätten wir einfach nicht gedacht, weil unsere persönliche Erfahrung als Fans der (mehr oder weniger) 1. Generation einfach eine ganz andere ist. Schließlich haben wir jahrelang kämpfen müssen mit Kommentaren wie "Nikola? Kenne ich nicht" - "Walter WER?" - "Sittler? Habe ich ja noch nie gehört. Wer soll das denn sein?" Und jetzt wird er auf 10 Meter Entfernung und sogar mit Sonnenbrille von wirklich fast jedem erkannt, der einfach so vorbei läuft. Dass sich sein Bekanntheitsgrad also inzwischen doch so sehr geändert hat, ist uns wohl wirklich erst an diesem Tag mal wieder so richtig klar geworden. Und wenn selbst wir das schon als sehr veränderte Tatsache wahrnehmen, muss Walter das ja erst Recht so erleben. Schon krass und das war für ihn in den letzten Jahren bestimmt auch eine Umstellung, die dann sicher auch einige persönliche Konsequenzen nach sich zog. Denn die Leute erkennen ihn ja dann nicht nur beim Dreh sondern auch auf der Straße und überhaupt. Tja, das war also der lange Bericht von unserem Ausflug nach SHA, bei dem wir echt wieder mal ne Menge interessante Dinge gelernt haben, die wir euch nicht vorenthalten wollten. Und eine sehr schöne Zeit hatten wir Mädels unabhängig von den Zaungast-Momenten außerdem auch :-) SUSANNE: Zum
Schluss von mir noch mal vielen Dank an Ulli für die perfekte 30-Stunden-Rund-Um-Betreuung,
die wirklich keinen Wunsch mehr offen ließ. Ok, vielleicht den einen,
dass sie mich beim nächsten Mal davon abhält "mal eben"
den Prosecco zu leeren. Andererseits musste ich mich ja opfern, weil sie
noch fahren musste. *g* ULLI: Ja,
ich schließe mich Susanne an, werde in Zukunft nur noch Antialkoholisches
mit mir führen (ich mach mir ja echt Vorwürfe: hätte ich
den Grand Manier aus dem Obstsalat auch schon rauslassen sollen *g*??)
und nehme den Dank für die Betreuung gerne entgegen!! Aber wie sacht
der Hamburger: "Da nich für!" Mach ich doch immer gerne
und zudem, wenn schon der Mann tagelang abtrünnig ist, arbeiten muss
und an "seinem" Vatertag nicht verwöhnt werden kann, dann
weite ich meine Fürsorge doch sehr gerne auf gute Freundinnen aus!!
Schließlich muss man mit Sternkreiszeichen "Krebs" seine
häusliche Ader ja ständig ausleben *g*... so heißt es
zumindest. |
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