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Einschaltquote (Erstausstrahlung)
Der Film hatte in der klassichen Werberelevanten Zielgruppe (14-49 Jahre)
einen Marktanteil von 15,7%. (1,94 Mio.) Insgesamt hatte der Film 3,51
Mio Zuschauer (12,0% Marktanteil beim Gesamtpublikum)
Spiegel, 14. Mai 2006
Es ist eine unerschöpfliche Quelle des Humors, ehemaligen 68ern
dabei zuzusehen, wie ihre Ideale an der Realität zuschanden gehen.
In dieser rundum gelungenen Komödie trifft es den altlinken Anwalt
König (Walter Sittler), dessen Tochter (Jana Klinge) sich
in den vermeintlichen Nichtstuer Chris (Arne Lenk) verliebt. Statt mit
klassenbewusster Toleranz reagiert der Vater wie ein Spießer und
unternimmt alles, um seiner Tochter den jungen Mann madig zu machen. Ein
kleines komödiantisches Fest findet da statt, auf dem sich neben
Sittler, die beiden jungen Schauspieler Klinge und Lenk gut behaupten
können.
Westfalenpost, 16. Mai 2006
Es ist die uralte Geschichte vom Vater, der Angst hat, dass seine
Tochter an den falschen Mann gerät. Aber wenn sie so frech und fröhlich
erzählt wird, wi in der Komödie "Trau niemals deinem Schwiegersohn"
ist das Zusehen ein richtiges Vergnügen. [....] Das klingt nach einer
Kopie von Hollywood-Erfolgs-Komödien wie "Vater der Braut"
oder "Meine Braut, ihr Vater und ich". In der Tat: Ähnlichkeiten
sind unübersehbar. Aber dank charmanter Ideen, dezenter Gags, einem
spielfreudigen Ensemble (bei dem Walter Sittler als klischeebeladener
APO-Opa glänzt) sowie einer temporeichen Inszenierung von Regisseur
Michael Kreihsl ist ein lockerer Fernsehspaß daraus geworden. Der
Schluss ist ihm dann aber doch - Alt-68er hin, Unternehmer-Reichtum her,
etwas albern geraten. (© Susanne Manastani)
www.viva.de
Die Situation, in der man erstmals dem Schwiegervater in spe gegenüber
tritt, ist schon schlimm. Weiß jeder. Doch übertroffen wird
sie noch von einer anderen: dem ersten Treffen der Elternpaare. Das endet
nicht selten im Fiasko. Nicht anders ist es in der neuen SAT.1-Komödie
mit dem Informationstitel "Trau' niemals deinem Schwiegersohn",
die zwar außergewöhnlich konventionell in ihrer Handlung ist,
aber immerhin die eine oder andere nette Überraschung aufbietet.
Walter Sittler ist natürlich keine. Der Sympathieträger
der Nation spielt die Hauptrolle des argwöhnischen Schwiegervaters
und fühlt sich ganz offensichtlich wohl in dieser Konstellation.
Es gilt, was stets galt: Sittler, inzwischen 53 Jahre (drei Kinder
im noch nicht heiratsfähigen Alter), tut jedem Drehbuch, jedem Film
gut. Schade nur, dass es allzu oft Komödien wie diese sind. Gerne
sähe man den Ex-"Nikola"-Star ab und an in ernsteren Rollen.
Das Drehbuch von Annette Simon betont in diesem luftig-leichten SAT.1-Movie
jedoch die heiteren Seiten. [....]
Ein paar Lügen und Widersprüche später kommt der eifersüchtige
Brautvater dann doch einem falschen, wenngleich harmlosen Spiel seines
neuen Familienmitglieds auf die Spur, und es gilt zügig (höchstens
15 Minuten bleiben noch) alle Ungereimtheiten zu beseitigen und das glückliche
junge Paar vor den Alter zu führen. Was natürlich gelingt.
Einigen charmanten Ideen und der temporeichen Inszenierung von Regisseur
Michael Kreihsl ist es zu verdanken, dass diese doch sehr bekannte Geschichte
am Ende die meiste Zeit Spaß gemacht hat. Ein bisschen sehr bunt
treibt man es jedoch am Ende, wenn sich die vier Eltern gemeinsam den
(natürlich weichen) Drogen hingeben. Da wird dann aus einer Realkomödie
doch eher ein Fantasy-Movie. (© Kai-Oliver Derks)
www.quotenmeter.de
Zu Beginn des Films ähnelt dieser verstärkt einer deutschen
Kopie von "Vater der Braut" mit Steve Martin oder "Meine
Braut, ihr Vater und ich" mit Ben Stiller. Leider kann die deutsche
Version ihre Klasse nicht halten und driftet mit zunehmendem Verlauf in
seichtere Gefilde hinab. Handlungsbögen wirken teilweise zu konstruiert
und in ihrer Erzählstruktur zu langatmig. So kann es mitunter dazu
kommen, dass der Zuschauer geneigt ist, zur Fernbedienung zu greifen.
Schauspielerisch ist an der Produktion nichts auszusetzen. Man erkennt,
mit welchem Spaß die Darsteller an dem Dreh teilgenommen haben.
So ist Walter Sittler als Vater in Not perfekt besetzt. Untermalt wird
das Ganze von einem stilvollen Oldie-Soundtrack.
Auch die Ausstattung des Sets sowie die gesamte Produktion sind auf gutem
TV-Niveau und gleichen einige Mängel des Drehbuchs aus. Zusammengenommen
ist "Trau' niemals deinem Schwiegersohn!" solide TV-Kost, jedoch
mit dem Makel, keinen Wiedererkennungswert zu besitzen. (© Torben
Gebhardt)
www.prisma-online.de
[....] Michael Kreihsls Komödie erinnert Filmfreunde an den Kino-Hit
"Meine Braut, ihr Vater und ich", ist aber in den Gags wesentlich
dezenter. Dadurch wird das Ganze auch glaubwürdiger und lustiger.
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