| "Ich bin nicht gläubig, aber meine Ehe
ist mir heilig" (das neue, 08.04.00) |
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| Der Titel des zweitteiligen Melodrams lässt es bereits
ahnen. "Das Herz des Priesters" schlägt heftiger für
eine junge Frau als für Gott. Die "Dornenvögel" lassen
grüßen: Denn die verbotene Liebe hat Folgen. "Dass die konfliktreiche Geschichte nicht zur Schnulze wird, ist auch Verdienst von Anja Kling, deren nuancierte Darstellung niemals ins Süßlich-Kitschige abrutscht", lobt Titelheld Walter Sittler (47) seine bezaubernde Partnerin. "Zuerst war ich zwar skeptisch wegen des großen Altersunterschieds von 17 Jahren, doch wir verstanden uns prächtig. Anja ist eine wunderbare Frau und erstklassige Schauspielerin. Wir haben immer noch Kontakt." So sehr Walter Sittler auch ins Schwärmen gerät - sein Herz hat er nur vor der Kamera an die schöne Anja verloren. Privat gehört es nach wie vor seiner Frau Sigrid (45). "Daran hat sich seit unserer Heirat vor 15 Jahren nichts geändert", versichert der attraktive Star, ohne sich den Reizen anderer Frauen kategorisch zu verschließen. "Natürlich flirte ich auch gern. Das ist schön, so lange es nicht weitergeht. Bei einem Seitensprung hört der Spaß auf. Meine Ehe ist mir heilig." Der TV - Gottesmann kennt also auch privat die zehn Gebote. Doch um treu zu sein, bedarf er nicht der kirchlichen Zwänge. Obwohl Enkel eines Pastors und früheres Mitglied der "Münchner Chorbuben" gehört Sittler schon seit seiner Jugend keiner Glaubensgemeinschaft mehr an. |
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| Seine Frau hingegen ist wie auch die Kinder Jennifer (14),
Benedikt (12) und Lea (10) katholisch. Die Töchter besuchen sogar eine
"allerdings sehr aufgeschlossene Klosterschule, weil dort eine weniger
agressvie Atmosphäre herrscht." Konflikte gab es deshalb in Sittlers Familie nie, doch Harmonie ist dennoch nicht selbstverständlich. "Um das Glück zu erhalten, tun wir sehr viel, reden auch mit den Kindern offen über alles und halten nichts von langen Trennungen." Lieber schlägt er ein lukratives Rollenangebot aus, wenn es ihn für länger an einen entfernten Drehort binden würde. "Die Nähe ist uns sehr wichtig", betont Sittler, der mit sieben Geschwistern aufwuchs, sich daher auch nicht in der Stuttgarter Mietwohnung beengt fühlt, die die Familie seit 12 Jahren bewohnt. "Wir sind zufrieden", sagt er bescheiden und entschlossen, "nichts zuzulassen, woran mein Familienglück zerbrechen würde." © 2000 das neue, R. Kramer-Benner |
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