| Hallo Deutschland - Portrait (ZDF, 06.01.00) |
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| Moderator: Es gibt Frauen, die haben "girl friends"
immer nur aus einem Grund gesehen: Nicht wegen der Mädels, da finden sich
Frauen selber immer besser als die im Fernsehen. Nein, wegen Walter Sittler.
Der gibt da einen gewissen "Ronaldo" und bei dem kommen sie reihenweise
auf unkeusche Gedanken. Und wenn das nun so schon bei einer 45 Minuten Serie
ist, wie werden diese Zuschauerinnen dann die beiden Teile - insgesamt drei
Stunden - der "Wüstenrose" überstehen? Da gibt es Walter Sittler satt und
in Kolonial - Uniform und in leidenschaftlicher Liebe sich verzehrend. Jetzt
zum Appetit anregen: Der Mann mal privat.
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| Anm.d.W.: "Off" bedeutet, es ist ein
Kommentar, während verschiedene Szenen gezeigt werden Off: Wenn er zu lange von Frau und Kindern getrennt ist, kriegt er schlechte Laune. Walter Sittler: Schauspieler, aber in erster Linie Familienmensch. Walter: Weil ... die Entwicklung der Kinder, wie die sich entwickeln und auch die Entwicklung der Beziehung mit meiner Frau, das verändert sich ständig. Man denkt immer, wenn man verheiratet ist, dann ist das so, dann bleibt das so. Das stimmt aber gar nicht. Das verändert sich ständig und in unserem Fall ... es wird immer besser. Man glaubt's nicht, aber es ist so. |
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| Off: 10 Wochen ohne Familie, das hätte er nie ausgehalten.
Deshalb waren sie alle dabei, in Afrika, bei den Dreharbeiten zur Wüstenrose.
Walter Sittler spielt in diesem dreistündigen Epos einen Farmer, durch und
durch rechtschaffen, aber auch Außenseiter. Und er spielt den Vater einer
Tochter. Seiner echten leiblichen Tochter Jennifer. Dabei gezeigt wird die Szene aus der "Wüstenrose", in der Richard und Maris auf die Farm zurückkehren. Walter: Ich liebe meine Tochter sehr, ja. Und das tut dieser Farmer eben mit seiner Tochter auch, insofern war das sehr einfach das zu spielen. Mit ihr. |
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Off: Generalprobe zu einem Tanzabend für Kinder. Walter Sittler diesmal in der Rolle des Märchenonkels. Eigentlich kommt er vom Theater. Zuerst Mannheim, dann sieben Jahre Schauspielhaus Stuttgart. Aber er hat auch den Film entdeckt und seine Liebe zum Melodram. Ihm liegt das Spiel vor der Kamera. Spontan, ohne viele Proben. |
| Walter: Man muss beim Film und beim Fernsehen sehr
viel improvisieren am Anfang, weil ... man hat sich zwar vorbereitet, aber
man weiß nicht genau, wie das laufen wird und dann nach zwei Stunden muss
die Szene fertig sein. Und ich spiele gerne, ich improvisiere auch gern.
Das macht mir auch nichts aus. Gezeigt wird die Szene aus "girl friends" (Folge: Großvaterfreuden), in der Ronaldo die Mädels im Schreibpool überrascht. |
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| Off: Spaß am Spiel spürt man auch in der erfolgreichen
ZDF Serie "girl friends". Walter Sittler, alias Ronaldo Schäfer. Ein gutmüter,
alle überragender Hotelchef. Als Bösewicht kann man ihn sich nur schwer
vorstellen. Walter Sittler, ein positiver Mann. Und schön ist er auch. Das
Einzige, was er überhaupt nicht leiden kann, sind Leute, die ihre Zeit verplempern.
Er selbst, immer auf trab und am Machen. Einer, der weiß, was er will und
noch viel vorhat. Walter: Also, 'nen schönen Western mit Clint Eastwood. Das wär toll. Das würde ich gern machen. Off: Der Grundstein ist gelegt. Für die "Wüstenrose" hat er schon mal Reiten gelernt und den Reiz der Landschaft entdeckt. Walter: Diese Einsamkeit und diese Weite auch und man war so klein und das war schön. Off: "Die Wüstenrose": Ein Melodram mit allem was dazu gehört. Da gibt es Gut und Böse, Geburt und Tod, Eifersucht und wahre Liebe. Und den Zauber der Wüstenrose. Und zum Schluss wird die Szene gezeigt, in der Richard Klara die Wüstenrose schenkt. © 2000 ZDF |
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