NDR Talk Show
(N3, 21.09.07)
 

Steffen Hallaschka: Walter Sittler über die Rolle as Mustervater, eine Seefahrer-Ehe und einen kleinen haarigen Freund...

Gezeigt wird ein Ausschnitt aus "Der Mustervater 2 - Alleine mit Opa"

S. Hallaschka: Ja das sind Perspektiven, da kann sich beweisen was ein Mustervater ist und das ist die Fortsetzung zu dem recht erfolgreichen Film "Mustervater", in diesem Fall "Mustervater II - Alleine mit Opa ", am 2. Oktober in SAT 1 zu sehen und man ahnt es fast. Es geht um die Frage ob Opa ins Heim kommt.

Walter Sittler

Walter: Ja, das ist ja das Problem, was mit den alten Leuten passieren soll, weil wir immer mehr werden. Also ich gehöre auch hoffentlich irgendwann dazu. Und wenn man die [alten Leute] dann in eine Familie aufnimmt, ergeben sich zwangsläufig Probleme, weil die sich einfach nicht so benehmen, wie man gedacht hat, dass sie sich benehmen sollen. Und dann wird es entweder komisch oder tragisch und das ist sehr nah beieinander.

S. Hallaschka: Aber auch strenggenommen nicht wirklich ein Komödienstoff, denn in vielen Familien ist das eine ernste Diskussion.

Walter: Also es gibt ältere Herrschaften, die sind sehr wohl gigantische Komödianten, ich erinnere mich an eine Geschichte von meiner Uroma in Amerika damals, denn ich hab ja amerikanische Vorfahren. Sie lag auf dem Sterbebett, sehr alt, und ihre Lieblingstochter wohnte viele hundert Meilen weg und kam einfach nicht zu Potte. Da kam sie endlich doch nach Hause und die Mutter lebte noch und die Tochter ging zur Mutter rein und die Mutter sagte: "Du kommst zu spät, ich bin schon tot."

S. Hallaschka: "Ja dann gehe ich wieder, tschüß!"


Walter Sittler

Walter: Ja genau.

S. Hallaschka: Haben Sie sich denn schon Gedanken gemacht, wie und wo Sie alt werden möchten? Nicht dass es unmittelbar dringend wäre, sich darüber Gedanken zu machen, aber...

Walter: Naja, wenn man so die Leute hört, die über das Alter forschen, soll man sich im Alter von 50, also wir jetzt, schon Gedanken machen wie man leben will. Ob man vielleicht in einer Gemeinschaft leben will oder wie man das machen soll. Wir machen uns dauernd Gedanken, aber keine Ahnung, ich weiß es noch nicht. Ich möchte nicht unbedingt zu zweit allein in einem Haus leben. Ich weiß nicht, ob das gut für mich ist , weil ich ein ein bekennender Familienmensch bin und es macht mir nichts aus, wenn 20 Leute da sind.


S. Hallaschka: Sie haben auch das beneidenswerte Glück, drei erwachsene Kinder zu haben.


Walter: Ja.

S. Hallaschka: Haben Sie da die Hoffnung, dass Sie dann irgendwann mal bei denen unterschlüpfen können?

Walter: Nee. Die sollen machen, was sie wollen. Eenn sie mich aufnehmen ist gut, oder wenn es sein muss, aber erst mal sollen die ihr Leben leben. Unbedingt.

S. Hallaschka: Ich glaub das nicht, dass das frei von Enttäuschungen wäre, wenn Sie irgendwann feststellen, dass Sie gebrechlich sind und die sagen: "Wir sind mitten im Leben, Beruf, Familie selber und..."

Walter: Ja, da denk ich dann drüber nach.

Walter Sittler

S. Hallaschka: Pflegeheime sind gerade in den letzten Wochen ein bisschen in Verruf und in die Diskussion gekommen. Andererseits ist zu Hause pflegen gar nicht leistbar für viele Familien. Halten Sie es trotzdem für eine Familienpflicht im Grunde?


Walter Sittler

Walter: Das kommt darauf an, wie die Familie beieinander ist. Wenn man eine gut funktionierende Familienstruktur hat mit genügend Menschen, die dann auch Zeit haben, dann geht das. Es ist ja meistens nicht der Fall, dass man dringend pflegen muss, sondern man muss ein bisschen versorgen, es muss jeden Tag jemand kommen. Und die Pflege von schwer Pflegebedürftigen, die sich nicht mehr bewegen können, kann eine Familie allein gar nicht leisten, das geht gar nicht. Es wäre auch zu viel, das zu verlangen.
Aber in einer Gemeinschaft miteinander leben, das ginge, glaube ich, sehr viel mehr als wir uns das erlauben, denn wir haben uns in eine Kleinfamilienstruktur entwickelt, die das ausschließt. Die Wohnungen sind nicht geeignet, die Art wie man denkt, ist nicht geeignet und dann müsste man einiges ändern. Man müsste sehr viel lässiger werden, so wie Fatih sagt, er wird lässiger mit dem Kind. Man wird einfach lässig und sagt: "So wichtig bin ich dann auch wieder nicht. Jetzt lasst uns das zusammen machen, weil das unheimlich viel Spaß macht."

S. Hallaschka: Die Sittlers sind im Grunde das genaue Gegenteil der Kleinfamilie. Sie sind, wie Sie schon andeuteten, in Chicago geboren und zwar als achtes Kind, als jüngstes von acht Geschwistern und sechs dieser Geschwister leben auch noch, aber ich glaube verstreut in alle Winde.

Walter: Wir sind verstreut, ja.

S. Hallaschka: Kommen die Sittlersirgendwann mal zusammen, gibt's Gelegenheiten?

Walter: Wir hatten jetzt vor 14 Tagen eine Versammlung von etwa 50. Meine Mutter hat ihren 90. Geburtstag gefeiert und da waren alle meine Geschwister da mit den derzeit gültigen Partnern, um das mal vorsichtig auszudrücken. Ich war selber leider nur kurz da und viele Kinder und Enkelkinder und Urenkel waren da und das war eine sehr sehr schöne Veranstaltung.

S. Hallaschka: Welche Rolle spielt denn diese 90jährige Dame in der Familie? Also gibt's da auch schon so Absprachen unter den Kindern, dass man sich jetzt doch regelmäßiger kümmern muss?

Walter: Nee, sie wohnt bei uns in der Nähe in Stuttgart schon seit vielen Jahren. Und jetzt wo sie älter geworden ist und mehr Hilfe braucht, ist es so, dass meine Geschwister, die in Deutschland wohnen, und ich, uns abwechseln, dass wir die Wochenenden haben. Und dann haben wir während der Woche immer jemanden, der kommt und wir sind sowieso da, also ich wenn ich zu Hause bin. Ich bin natürlich viel weg, aber meine Frau ist da.

S. Hallaschka: Ich weiß gar nicht, ob Sie das an sich selber so beobachtet haben, aber irgendwann schlagen die Rollen um. Irgendwann werden die Kinder diejenigen, die nicht umsorgt werden, sondern die sich auch um ihre Eltern sorgen, was aber, glaube ich, für die jüngsten, für die Nesthäkchen schon eine besondere Situation ist. Bleiben Sie immer noch der kleine Walter oder sind Sie jetzt sozusagen auf Augenhöhe mit der Mutter?

Walter Sittler

Walter: Ich glaube, das ist auch so eine Geschichte wie mit der Schüchternheit. Das ist die Rolle, die man gelernt hat und die kann ich einfach. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wenn ich am Drehort bin und dort plötzlich der Älteste und alle schauen auf mich und was ich tue ist plötzlich wichtig. Das bin ich nicht gewohnt, ich guck lieber, was andere machen "Ach das ist ja toll, was die machen, das ist richtig" und das muss ich jetzt dann irgendwann lernen.

S. Hallaschka: Wie ist das im Umgang mit Ihrer Mutter? Gesteht sie Ihnen langsam zu, dass Sie auch ein bisschen größer geworden sind oder mischt sie sich immer noch ein?

Walter: Meine Mutter mischt sich immer ein, immer. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Als ich mit dem Fernsehen angefangen habe, hat ihr das nicht so gefallen, weil das solche Kitschfilme waren, das mag sie nicht so. Aber inzwischen hat sich das gelegt. Was sehr gut war für mich, war, dass wir auch sehr früh einen irrsinnig langen Krach hatten, da war ich grade auf der Schauspielschule. Also richtig lang, Monate. Und danach war ich nicht mehr der, den sie bestimmen konnte. Und das kann ich allen Eltern sagen: das passiert irgendwann, Sie hassen den Krach, aber die Beziehung wird dann besser. Halten Sie diesen Krach aus, provozieren Sie ihn nicht, er kommt von allein. Bei mir kam er sehr spät, weil ich alles sehr spät mache, aber so ein Krach ist wichtig.


Walter Sittler

S. Hallaschka: Das ist auch ein Nesthäkchen-Phänomen, oder? Alles sehr spät erst anzufangen. Ich red jetzt mal von mir. Wer ist in dieser Runde noch das Nesthäkchen, wer ist der jüngste der Geschwister?

Walter: Nein, aber es ist so, man kuckt wie die anderen sind. Ich bin auch wahnsinnig schüchtern gewesen, er [??] wollte das vorhin sagen mit den Mädchen, das dauert ja ewig. Die anderen kamen zu Potte, ich nie. Es hat dann doch irgendwie funktioniert. Ich bin auch ganz froh drüber, aber es dauert alles sehr lang und diese Rolle als Nesthäkchen ist ganz gut, denn die anderen gehen voraus. Man muss nur hinterher laufen, das passt dann schon irgendwie.

J. Westlake: Barbara, du warst ja Einzelkind, hat dir das gefehlt?

Barbara Schöneberger: Ja, also ich wusste nicht, wie's anders hätte sein können, aber ich hab mir auch immer einen großen Bruder gewünscht, der vorangeht und so. Ich hab mich auch sehr intensiv mit meinen Eltern, gerade mit meiner Mutter auseinandergesetzt. Wenn sich alles so auf einen fokussiert, ist das eigentlich schrecklich.

Walter: Aber irgendwann muss man seine eigene Sache machen, denn es ist nicht befriedigend hinterherzulaufen. Es ist manchmal ganz schön, aber irgendwann muss man sagen: "So jetzt mach ich meins, sonst werd ich auch unglücklich."


S. Hallaschka: Sie haben es gehört, die Schlachten sind natürlich geschlagen, die großen Streits mit Eltern, Geschwistern...

Walter: Jetzt hab ich meine Kinder, die nächsten Schlachten stehen bevor, das ist keine Frage.

S. Hallaschka: Gibt's eine ähnliche Rollenverteilung bei denen? Dieses Nesthäkchen - Phänomen wieder?

Walter: Nein, die sind nur zu dritt. Und da sind zwei starke Mädchen und in der Mitte der Sandwich-Junge, der auch, glaub ich, so langsam ist wie ich. Diese Langsamkeit hätte ich ihm gern erspart, aber die hat er halt.

Walter Sittler

S. Hallaschka: Sie kennen auch das Schicksal vieler Nesthäkchen, naturgemäß verlieren die dann häufig in der eigenen Biographie die Eltern auch früher. Also in ihrem Fall war's der Vater der starb.

Walter: Mein Vater starb sehr früh, ja.

S. Hallaschka: Als Sie 22 waren.

Walter: Ja.

S. Hallaschka: Und danach haben Sie im Grunde noch so viel Wichtiges erlebt. Mit der Schauspielerei ging es erst sehr viel später los, die eigene Familiengründung. Haben Sie da Ihren Vater als Ansprechpartner vermisst in der Zeit, in den Jahren danach?


Walter Sittler

Walter: Dadurch, dass ich der Jüngste war, waren meine Eltern häufig mit den Problemen der älteren Geschwister befasst. Wenn mein ältester Bruder gerade irgendwie ein Auto geklaut hatte, dann war mein Taschenmesser nicht so wichtig. Insofern hab ich die Eltern in der Form, wie ich's gern gehabt hätte, gar nicht haben können, weil du bei acht Kinder einfach nicht so viel Zeit für jeden hast. Und das ist so und das nehme ich als Päckchen mit, aber das ist schon in Ordnung.

S. Hallaschka: Also der Ansprechpartner, der Ratgeber in all den Jahren, hat Ihnen nicht gefehlt?

Walter: Im Nachhinein betrachtet schon. Damals hat's mir nicht gefehlt, weil ich es nicht kannte und ich musste vieles selber machen und vielleicht ist es auch deshalb so langsam vorwärts gegangen, weil man erst mal so viele blutige Nasen brauchte. Also jetzt nicht blutig gehauen, aber...


S. Hallaschka: Wann kam diese Entdeckung‚ im Nachhinein hat er mir dann doch gefehlt? War das sehr viele Jahre später dann?

Walter: Wenn man dann anfängt die Vergangenheit der Eltern zu betrachten und was sie gemacht haben, wie unser Leben gelaufen ist, warum ich so geworden bin wie ich bin, welche Rolle meine Eltern spielen. Dann ist es schon blöd, wenn die dann nicht mehr da sind und man sie nicht mehr fragen kann. Meine Mutter schon, aber meinen Vater nicht mehr.

S. Hallaschka: Haben Sie das kompensieren können? Durch Gespräche mit Ihrer Mutter, mit den Geschwistern? Lässt sich das irgendwie aufholen?

Walter: Aufholen glaub ich nicht, aber es ist nichts worunter ich leide, sondern es ist schade. Ich hätte es gern und ich hoffe, dass ich meinen eigenen Kindern das geben kann. Es ist sehr schwierig, weil viele Eltern auch nicht über die Vergangenheit reden können, da sind viele schwarze Löcher, die man so zudeckt. Es ist schwierig.


S. Hallaschka: Fragen die denn wenigstens nach? Sind die jetzt in dem Alter, wo sie neugierig werden und auch was vom Vater wissen wollen?

Walter: Ich hab versucht, meine Familie so viel wie möglich teilhaben zu lassen an dem, was ich tue. Und zum Glück können sie das Ergebnis meiner Arbeit immer wieder sehen. Das ist ganz schön an unserer Arbeit, die wir machen. Und durch die vielen Rollen, die man spielen kann, hat man die Möglichkeit, diese vielen Seiten, die jeder von uns hat, auszudrücken. So zum Beispiel wie er [D. Horwitz] mit Jacques Brel, wo er eine Hommage macht. Das ist was ganz anderes als, man selber eigentlich und das ist sehr schön.

S. Hallaschka: Diese Teilhabe an dem was Sie machen auf Reisen, auf Tourneen, das hat zu einem sehr handfesten Ergebnis geführt, wenn auch nach Jahren.

Walter Sittler

Walter: Der "Malin", ja.

S. Hallaschka: Der "Malin", ein Buch von Walter Sittler mit Briefen, die Sie an Ihre Kinder geschrieben haben. Wie ist es dazu gekommen?

Walter: Ich war einmal in meinem Leben auf einer 90tägigen Theatertournee, da waren die Kinder noch recht klein - Jenny war 6 - und ich bin ja bekennender Vater, das weiß auch jeder. Und ich wollte gern als Vater und Mensch bei meinen Kindern vorhanden bleiben. Denn ich weiß aus Erfahrung, wenn die Kinder klein sind und man vier Wochen weggeht, ist man erst mal weg. Und wenn man wieder kommt sagen sie: "Hä, wer?" Es dauert ein bisschen und dann kennen sie dich wieder und das wollte ich nicht. Und dann hab ich gedacht, ich muss ihnen am besten Geschichten erzählen, weil das ist das, was unseren Beruf ausmacht, Geschichten erzählen und das mag ich auch besonders. Und ich kann ihnen ja nicht irgendwelche Geschichten vom Kölner Dom erzählen, das ist für ungefähr Sechsjährige nicht so doll. Und dann hab ich diese Figur erfunden und hab abwechselnd eine Geschichte an meine Kinder geschrieben und einen Brief an meine Frau. Am Anfang brauchte ich die preußischen Tugenden, damit man das auch macht, aber so nach dem dritten, vierten Mal war das fast wie eine Sucht. Dass man sagt, ich muss erst noch den Brief schreiben, bevor ich spazieren gehe oder esse oder sonst irgendwas.

S. Hallaschka: Wer ist denn dieser Malin? Den haben Sie sich irgendwann im Hotelzimmer ausgedacht?


Walter Sittler

Walter: Ja, ich war im Hotelzimmer und wusste, jetzt muss ich den ersten Brief schreiben sonst wird das nichts. Und dann dachte ich, wie heißt der, was macht der und dann fängt man so an und dann geht's vom hundertsten ins tausendste und irgendwann ist diese Figur da und die wächst im Laufe der Briefe und erlebt immer neue Sachen und man bekommt auch eine gewisse Lässigkeit im Schreiben dabei. Das dauert ein bisschen, aber plötzlich funktioniert das irgendwie. Man bekommt ein Selbstvertrauen, die Schüchternheit geht weg und man schreibt vor sich hin und das sind jetzt 25 davon.
Und das ist kein Kinderbuch für Kinder zum Lesen, sondern es ist eigentlich zum Vorlesen. Also ab 8 - 9 Jahren kann man's selber lesen, sonst ist es zum Vorlesen. Und meine Tochter, die Babysitterin ist, sagt, es ist ideal, so 3-5 Seiten, wunderbar, dann hat man schon mal für den Tag gelesen.

J. Westlake: Aber waren die dann nicht traurig, dass der dann nicht mit nach Hause gekommen ist, der Malin mit dem Papa?

Walter: Ich konnte immer wieder Geschichten erzählen und am Ende musste ich ihn natürlich los werden, denn ich konnte ihn ja nicht mitbringen. Und dann ist er weg und das haben sie akzeptiert.

S. Hallaschka: Sie wissen aber schon, dass das keine ganz ganz neue Idee ist? Die Briefe vom Vater an die Kinder zum Buch zu machen.

Walter:
Doch, das ist ganz neu (er lacht) Nein, das ist sicher eine ganz alte Geschichte. Es war für mich damals die einzige Möglichkeit, das, es so zu machen wie ich dachte und es hat ganz gut funktioniert.

S. Hallaschka: Hatten Sie nie Scheu, das zu veröffentlichen? Das ist ja auch was Intimes, wenn man Briefe schreibt.


Walter: Ich wollte das auch gar nicht veröffentlichen, das ist eher ein Unfall. Ich hab einen Freund gebeten, Bilder dazu zu malen, weil ich es meinen Kindern letztes Jahr zu Weihnachten schenken wollte. Und ich dachte, ich mach ein schönes Buch draus, damit sie's haben und dann hat er die sehr schönen Bilder gemalt, die mir auch sehr gut gefallen.
Und der sagte: "Ich kenne einen Verleger, der weiß wie das handwerklich geht und der macht dir das". Und dann hab ich dem das einmal gegeben und dann rief der an und sagte: "ja also, wieso nur 100? Lass uns doch eine Auflage machen, ich möchte das veröffentlichen." Ich sagte: "Das ist doch an meine Kinder..." und er meinte: "Die sind doch schön, die sind doch gut." Und ich sagte:"Ja aber. das ist doch..." , und er sagt: "Ja und schau mal, wir machen 5000 und machen eine Auflage und das kommt dann raus". Ja, und dann ist das geworden.

Walter Sittler

S. Hallaschka: "Malin" heißt es und es ist jetzt zu haben, zu lesen. Wir wollen nicht vergessen am 2. Oktober den "Mustervater 2" bei SAT 1 zu sehen und dann werden Sie auch im Dezember wieder auf Theatertournee sein mit...

Walter: Im November, auch in Hamburg.

S. Hallaschka: Erich Kästner.

Walter: Mit Erich Kästner, eine Ein-Mann-Show, was ich nie machen wollte, aber es ist großartig, man hat viel Spaß damit und kommen Sie alle im Altona-Theater.

S. Hallaschka: Viel Erfolg dafür! Vielen Dank für den Besuch, Walter Sittler!

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