| NDR Talkshow (NDR, 31.03.00) |
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| Gezeigt werden verschiedene Ausschnitte aus "girl friends",
"Nikola" und anderen TV - Auftritten, die folgendermaßen
kommentiert werden: An ihrer [Marieles] Seite ist Walter Sittler in "girl friends" der Traummann des deutschen Fernsehens geworden. Aber er kann noch anders: in der Comedyserie "Nikola" gibt er sich als Single und Lebemann. Dafür erhielt er mit seiner Lieblingspartnerin den Grimme-Preis. Der gestandene Theatermann, der gern nach der Choreographie seiner Frau fürs Kinderballett den Märchenonkel mimt, macht fürs Schauspielern fast alles. Sogar auf's Pferd steigen, obwohl er davor höllische Angst hat. Dreh- und Angelpunkt sind für den in Chicago Geborenen seine Frau und seine drei Kinder. Selbst mit sieben Geschwistern aufgewachsen, weiß er ein heiles Familienleben zu schätzen. Walter Sittler hält es nicht lange aus von seinen Lieben getrennt zu sein - nach Möglichkeit sind sie alle mit am Set und sei es, dass seine Tochter Jennifer die Rolle der Filmtochter übernimmt. (Szene aus der "Wüstenrose"). Richard von Salomon:"Du machst mich glücklich. Weißt Du, was ich gedacht habe als ich Dich das allererste Mal sah?" Maris: "Was denn?" Richard von Salomon: "Dass Du das schönste Baby auf der ganzen Welt bist!" A. Gundlach: Walter Sittler... (Beifall) Sie waren jetzt richtig ein bisschen überrascht, was wir da so alles zusammengetragen haben, ne? Walter: Ja, die Szene mit meiner Frau ist mir ein Rätsel, wo Sie die her haben. Die Bilder sind alle ein bisschen alt, also die Kinder sehen jetzt ganz anders aus. Viel größer und... A. Gundlach: Wir haben Ihre Tochter jetzt gesehen... Walter: ...das ist auch schon zwei Jahre her. Und zwischen 12 und 14, die Frauen werden das sagen, ist ein Riesensprung. |
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| A. Gundlach: Ja, das ist jetzt ein richtiger Teenager,
ne? Walter: Ja. A. Gundlach: Haben Sie ihr das denn auch in Natura schon ein paar Mal gesagt, dass Sie sie so schön finden, Ihre Tochter? Walter: (nach kurzes Zögern) Nein. A. Gundlach: Haben Sie noch nie... ? Das können Sie ja nachholen. |
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| Walter: Nein, ich glaub das nervt die, also die Kinder
nervt das dann auch, wenn man sagt "Ach, Du bist so schön, Du bist so begabt".
Das ist eher nervend. Die muss man in Ruhe lassen. A. Gundlach: Wir haben gesehen "Nikola" und "girl friends", bei beiden Ihre Partnerin Mariele Millowitsch - sagt die jetzt immer bei allen Filmen "nicht ohne meinen Walter" oder gibt's da auch was Getrenntes? Walter: Sagen wir mal so, die Mariele geht dann schon auch fremd, so ist das nicht - so wie ich auch, filmmäßig. Aber wir arbeiten schon sehr lange zusammen und wir verstehen uns sehr gut und es gibt solche Drehbücher, wo man die liest und sagt "das wär's". Und so war das bei "Nikola" auch. Die Mariele hat mir das Drehbuch zu lesen gegeben und ich sagte "Scheiße, der Schmidt ist 'ne gute Rolle", aber ich war nicht vorgesehen.... A. Gundlach: Warum haben Sie "Scheiße" gesagt, wenn das 'ne gute Rolle war? Walter: Weil ich nicht vorgesehen war. A. Gundlach: Ach so! Walter: Sie hat's mir zu lesen gegeben, weil sie vorgeschlagen war und dann hat sie die Produktion gezwungen mich zu nehmen. Zu meinem Glück... A. Gundlach: Guuut. Walter: ...und seitdem läuft das, ja. |
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A. Gundlach: Ich hab mich ja kurz mit der Redakteurin,
die mit Ihnen das Telefonat geführt hat, unterhalten und die hat mir erzählt,
dass Sie selbst am Telefon so ganz "flirty" sind und das ganz doll knistert.
Wie machen Sie das? (Allgemeines Schmunzeln) Walter: Ähhh, ich... ja jetzt bin ich sprachlos, keine Ahnung! (alle lachen) A. Gundlach: Aber Sie wissen, dass Frauen Sie so ganz attraktiv finden. Walter: Ja, ich find Frauen ja auch ganz attraktiv. |
| A. Gundlach: Welchen Frauentyp finden Sie denn erotisch
und attraktiv? Walter: Kommt auf die Augen drauf an, auf die Stimme - einfach wie jemand redet. Einfach, wenn er Interesse hat und warm ist, neugierig und wach. Hubertus Meyer-Burkhardt: (zu A. Gundlach):trifft alles auf Dich zu! (wieder allgemeines Lachen) |
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| A. Gundlach: Hat das denn bei Ihrer Frau sofort gefunkt?
Das ist 'ne Choreographin, sehr interessante Frau, die viele tolle Sachen
macht... Walter: Das ist 'ne Geschichte - ich wurde eingeladen zu einer schulischen Veranstaltung von dem Internat wo ich mal Schüler war. Und ich sollte Geschichten erzählen über den Internatsleiter, weil ich dort Schulsprecher war; und war also hinter so 'ner Wand und sollte raus kommen als Überraschungsgast. Komm raus, guck in die Runde und denke "wow - WOW". Und so war das. A. Gundlach: Und umgekehrt war das...? |
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| Walter: ...war das auch so. Und dann haben
wir uns kennengelernt und sie hat gesagt "Ich komm in eine Vorstellung",
da war ich noch in Mannheim engagiert. Da dachte ich: "Naja, das sagen ja..."
- also man kennt jemanden und sagt "Ich komm in 'ne Vorstellung" und das
mach ich auch. Und sie kam und blieb. A. Gundlach: Toll, ne? Walter: War toll, ja. A. Gundlach: Und müssen Sie denn manchmal so bei Rollen vorher so einer Partnerin sagen "nix mit Affäre", muss man da was klarstellen vorher? Oder sind Sie noch nie in die Verlegenheit gekommen? Meyer-Burkhardt: Hinterher.... A. Gundlach: Hinterher!! Duuu! Bei dir ist das so!! Du wartest die Petze ab! (allgemeines Lachen) Walter: Nein, es ist ja so, es ist ja so: wenn sowas passiert im Filmgeschäft, das erlebe ich ja nun auch - also nicht mit mir persönlich, aber um mich herum. Dann passiert das, weil Signale ausgehen von einem, dass man zu haben ist. Und wenn das nicht ausgeht, und da sind ja.... also alle Frauen, die ich kenne, merken das sofort, ob einer zu haben ist oder nicht. Und dann passiert nichts. A. Gundlach: Aber bei manchen Frauen kurbelt das erst recht den Ehrgeiz an, wenn einer nicht zu haben ist. (allgemeines Schmunzeln) Frau von Weitershausen hat ja schon mit Ihnen gedreht und die Zusammenarbeit ist problemlos gelaufen zwischen Ihnen beiden? (sie lacht) Gila von Weitershausen: Jaa, er hat mir signalisiert, dass er nicht zu haben ist (Allgemeines Schmunzeln) und ich habe ihm signalisiert, dass ich nicht zu haben bin und insofern haben wir eine, denk ich mal, ganz schön erotische Szene auch gespielt in dem englischen Film letztes Jahr, wo er mich, Frau Simonis, wo er mich verlässt, weil ich so alt bin (alle lachen)... Walter: ... ja, wegen 'ner Jüngeren... Gila von Weitershausen: ...wegen 'ner Jüngeren. A. Gundlach: Würde er natürlich in Natura nie tun. Walter: Und es ist natürlich so: wenn das geklärt ist, dann kann man einfach viel rückhaltloser spielen. So geht es mir, weil alles klar ist. Man kann sagen "Wie machen wir das jetzt, machen wir's so" und so - und das ist sehr, sehr schön, das macht viel Spaß. A. Gundlach: Hubertus und ich, wir haben ja in der Redaktion noch darüber gesprochen, da wurde dann gesagt, naja, wahrscheinlich sind dann Frauen gerne mit Ihnen befreundet. Das war... Hubertus war völlig entsetzt von dieser Idee. Ein anderer Talk-Gast: Ist das bei Ihnen auch so? A.G: Bei uns beiden? H. M.-B.: Wir haben das nie wirklich geklärt... (alle lachen) A. Gundlach: Nee, das ist alles offen. (lacht). Wir haben nie darüber gesprochen, Hubertus, sollten wir vielleicht mal machen! (zu Walter) Aber sind denn dann Frauen, wenn man sagt, "Ist nichts mit Ernst, ich bin vergeben" - suchen die dann gerne auch die Freundschaft so zu Ihnen? Walter: Ich denke schon... A. Gundlach: Sind Sie so ein platonischer... (Da quatscht dann H. M.-B. dazwischen) Hubertus fand den Gedanken erschreckend. Walter: Nee nee nee, nein, es ist eine Ebene, die kann man so nicht einfach erklären. Weil... es ist ja nicht so, dass ich die Frauen nicht attraktiv finde. Das ist es ja gar nicht. Ich schau mir schon gerne schöne Frauen an, klar! Nur man überschreitet eine gewisse Grenze nicht und das macht das Verhältnis ganz einfach und sehr offen und ganz klar. Und dann öffnen sich auch Frauen oft mehr und erzählen mehr von sich, was sie vor jemandem, an dem sie ein erotisches Interesse hätten, nicht machen würden. Aus Angst, dass er sie dann nicht mehr mag oder was weiß ich. |
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| A. Gundlach: Jetzt muss man sich mal vorstellen,
dass dieser Mann für die Frauenwelt verloren ist. So eine Rolle hat er nämlich
gerade gespielt. Da ist er tabu, er spielt nämlich einen katholischen Priester,
das ZDF hat das gewagt mit Ihnen zu machen. Es läuft am 9. und 10. April,
ein Zweiteiler und wir haben jetzt mal einen Ausschnitt da. Es wird der Ausschnitt aus "Das Herz des Priesters" gezeigt - Beifall A. Gundlach: Haben Sie denn so eine Affinität zu dem Thema Religion - Kirche? |
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| Walter: Na, jeder von uns, der viele Jahre in die
Schule geht, hat Religionsunterricht und wenn man im Abendland lebt, entkommt
man der Kirche gar nicht, das ist auch gar nicht schlimm, das ist auch gut
so. Und von zu Hause aus: mein Vater hat Theologie studiert - war kein Theologe
- aber mein Großvater war Pfarrer und ein Onkel von mir ist Pfarrer und
dadurch war in meiner Kindheit die Religion ein wichtiger Bestandteil. Wobei
wir evangelisch waren, nicht katholisch. A. Gundlach: Wie handhaben Sie das mit Ihrer Frau und den drei Kindern? Werden die religiös erzogen oder spielt das da keine Rolle? Walter: Es ist nicht so, dass wir das an großen Ritualen festmachen, aber in der Art, wie wir unsere Kinder erziehen und wie wir miteinander sind, behaupte ich mal - das müssten andere sagen, die uns kennen - ist es schon letztlich vom christlichen Umgang miteinander geprägt. Ja, auf jeden Fall. A.G: Wir haben ja vorhin in dem Einspielfilm, als wir Sie vorgestellt haben, gesehen, dass Sie sich ganz ungern von der Familie trennen. Haben Sie das denn hingekriegt, dass Sie zu diesen südafrikanischen Dreharbeiten die ganze Familie mitgenommen haben, nicht nur die Tochter? Walter: Ja, das war so: Ich habe der Katharina Trebitsch, der Produzentin, als sie mir die Rolle anbot, gesagt: "Ich mach das gerne, es sind die ganzen Sommerferien, aber ihr müsst mir helfen, die Familie mitzunehmen. Also ihr müsst mir organisatorisch helfen" - weil ich hatte gar keine Zeit das zu machen. "Dann mach ich das." Und dann hat sie gesagt "Klar, machen wir". Das war alles sehr teuer, aber ich hab gesagt: "Ist mir egal, ich zahl alles, ihr müsst mir nur helfen" und dadurch ging das. Und dann kriegte die Jenny eben noch die Rolle meiner Filmtochter. Und das war natürlich sehr, sehr schön. A. Gundlach: Wie war das denn? Also ich meine, das war ja das erste Mal, dass Ihre Tochter das gemacht hat. Walter: Ja, meine Kinder haben alle im Funk schon ein paar Sachen gemacht. Sie haben viele Sachen mitbekommen, weil meine Frau Choreographien macht und Musicals macht. Die kennen das alles und es ist auch nicht so, dass ich sage "Film und Fernsehen, das ist das Größte auf der Welt", sondern das ist meine Arbeit und ich mach sie wahnsinnig gerne, aber es ist meine Arbeit. Und das sehen die auch so und die kennen das halt auch alles sehr gut. Die waren viel am Set und es war mit ihr ganz einfach. A. Gundlach: Gibt es denn bei Ihnen in der Familie sowas wie eine richtige Philosophie? Man hat manchmal das Gefühl, wenn das alles so harmonisch ist und so toll funktioniert und so eine große Liebe auch da ist, dass man da irgendeine Idee hat, wie man das macht. (etwas ironisch hinterher) So als Tipp, weil es ist ja auch 'ne Sendung, Service-Sendung für die Zuschauer. Walter: ...für die Politik, mal schauen, ich weiß es nicht. (er lacht) Nein, wir kommen beide aus großen Familien, meine Frau und ich und da ist ein bestimmter Umgang und eine Toleranz miteinander wichtig, sonst funktioniert der Laden nicht. Bei ihrer Familie war auch nie viel Geld da und man war füreinander da und das haben wir einfach miteinander. Wir müssen nicht darüber sprechen wie wir leben wollen. Und dadurch ist das das, was wir unseren Kindern auch mitgeben, dass man gut miteinander umgeht. Wir haben schon auch Auseinandersetzungen, aber es wird nicht sinnlos geschrien, weil man denkt, jetzt ist es intensiv, jetzt streiten wir uns, das fühlt sich intensiv an - das find ich blöd. Meyer-Burkhardt: Verzeihen Sie mal ganz kurz, was ich so verwunderlich finde: Sie strahlen ein hohes Maß an Sensibilität und Nachdenklichkeit aus. Und ich glaube, dass Menschen, die so sind wie Sie, sich normalerweise nicht auf den ersten Blick verlieben... Also, Liebe auf den ersten Blick, man geht raus - wow... Walter: Das stimmt. Meyer-Burkhardt: Passt das zusammen? |
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Walter: Das passt zusammen. Weil, in diesem Fall war das so: ich war da 32, als ich meine Frau kennenlernte und da war ich so weit - ich bin auch kein Kind von traurigkeit gewesen, klar - aber ich dachte, dass mit 'ner richtigen Beziehung oder irgendwas, das wird nichts. Ich war am Theater damals und dachte: "Wenn was kommt ist gut, wenn nicht, auch egal." Zum ersten Mal in meinem Leben, ich hab nicht gesucht, gar nichts. Und da war's dann so, dass ich vielleicht zum ersten Mal in der Lage war, zu sehen was richtig ist. Vermute ich zumindest und ihr ging das auch so. Sie war auch 29 damals und ich bin heilfroh, dass wir uns so spät kennengelernt haben, also früher wär's wahrscheinlich nicht gegangen. Ich hab Glück gehabt, einfach Glück gehabt. |
| A. Gundlach: Und die sieben Geschwister, das interessiert
mich noch mal, wenn man zu acht aufwächst, d.h. Sie sind ja fast immer zehn
Leute am Tisch gewesen und da werden ja sicherlich auch die Aufgaben ordentlich
verteilt. Können Sie heute noch für zehn Leute kochen? Walter: Ganz leicht, ich kann für 20 kochen. A. Gundlach: Was?? Walter: Einkaufen für 30, kein Problem, ich muss nur genügend Geld haben, dann geht das. H. M.-B.: Einkaufen ist ja auch nicht so schwer, das Kochen (er lacht)... Walter: Jaja, aber kochen (er lacht) - nein, kein Problem, kein Problem. Nein, das sind Sachen, die lernt man dann von alleine, das gehört dazu und das muss man einfach können. Und wir sind sehr oft umgezogen und so... muss man können. A. Gundlach: Wir werden heute viele Frauen neidisch gemacht haben. Danke, Walter Sittler! Und das passierte später noch: Ein anderer Talk-Gast: Wir haben keine Bolzplätze in der Stadt, wir haben nichts, wo die Kinder am Nachmittag aufgehoben sind. Es ist nichts da. |
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Walter: Der Sport ist auch ein Stiefkind in der Schule. Ich hab
drei Kinder in der Schule, ich weiß das. Das ist wirklich so. (zu Frau
Simonis) Ist nicht Ihre Schuld, ich sag's nur. Aber es ist schade. |
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| Walter: Ja, aber das hat ja nix mit der Schule zu
tun. Die Schule kriegt ja von den 10 Millionen nichts. Heide Simonis: Doch, ich finde schon, dass man ein bisschen Sponsering machen kann als Sportverein. Walter: Sie sollte was bekommen, ja. Da ist wiederum... (da wird er von A. Gundlach abgewürgt) [....] A. Gundlach: Das war 'ne verklemmte Zeit damals, ne? Gila von Weitershausen: Das waren die 50er Jahre, also 50er Jahre waren verklemmt, aber wir waren so eine große Familie und wir haben uns so gut verstanden, auch wir Geschwister, dass wir eigentlich mit unseren Eltern ganz gut fertig geworden sind. A. Gundlach: (zu Walter) War das bei Ihnen auch so mit Ihren sieben Geschwistern? Walter: Naja, ich bin ja der Jüngste von acht und bis ich dran kam, waren die Eltern schon verschlissen. Kein Problem. (alle lachen) [....] Gila von Weitershausen: Mein Sohn und ich, wir haben uns Weihnachten erst wieder gesehen und das war auch okay für mich. Aber wir sprechen viel miteinander, jetzt kann man ja auch so faxen und e-mailen und das lern ich alles. |
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A. Gundlach: Die schreiben sich ja hier sogar "Liebesbriefe
- emails", die Sittlers, die Zwei. Walter: (etwas verlegen) Ja... Meyer-Burkhardt: Kann man das? Einen Liebesbrief mit der email machen? Walter: Es gibt da ja ganz verschiedene Formen, die mit der Hand geschriebenen Liebesbriefe, es gibt die emails, es gibt die Faxe, es gibt die Telefonanrufe - das erweitert sich nur. Das ist alles. |
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