| "Warum unsere Ehe auch nach mehr als 14 gemeinsamen
Jahren nicht langweilig geworden ist" (neue woche, 04.01.00) |
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| "Früher, vor Theater-Premieren, wenn das Lampenfieber groß war, wünschte ich mir oft, lieber Arzt geworden zu sein." Walter Sittler (47, "Nikola") lacht. "Doch heute ist das anders", sagt er im Gespräch mit "neue woche" - Redakteurin Martina Mack. Und wenn er im ZDF-Zweiteiler "Die Wüstenrose" (am 6. und 9.1, 20.15 Uhr) als verwitweter Siedler in Namibia die Liebe seines Lebens trifft, werden Deutschlands Frauen seufzen und sich freuen, dass es damals mit dem Medizin - Studienplatz nicht geklappt hat. | |
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Was für ein Mann! Strahlend blaue Augen, 194 Zentimeter
groß, mit breiten Schultern zum Anlehnen. Klar, dass er seine Wirkung
auf Frauen genießt. Dennoch liebt er seit 14 Jahren nur eine: Ehefrau
Sigrid (45). Mit ihr hat er drei Kinder: Jennifer (14), Benedikt (12) und
Lea - Marie (10). "Jenny spielte jetzt zum ersten Mal mit ihm in der
"Wüstenrose". "Sie hat es toll gemacht", sagt er
stolz. Sittler ist ein absoluter Familienmensch. Er ist das jüngste von acht Kindern. Seine Frau, eine Choreografin, hat sechs Geschwister. "Wir lieben dieses Gewusel", gesteht er. Den Jahreswechsel haben die Sittlers in Mexiko bei Walters Bruder gefeiert. |
| "Diesmal waren wir nur 16 Leute, die kleine Runde sozusagen",
lacht er. "Sonst sind wir 38 Familienmitglieder". Als er Sigrid
vor 14 Jahren auf einer Fete seines früheren Internats kennen lernte,
funkte es sofort. Über Kinder hatten sie aber nie nachgedacht. "Sigrid
dachte, sie könne nicht schwanger werden, und nach zwei Monaten war
es dann passiert", erinnert er sich. "Nach dem dritten Kind beschlossen
wir dann: Jetzt ist es gut!" Was liebt er an seiner Frau? "Sie ist ein schöner Mensch, innen und außen", verrät er. "Eine fröhliche, erwachsene Frau, die leuchtet wie die Sonne." Wie hält er die Liebe lebendig? "Ich habe nie das Gefühl, dass ich meine Frau in der Tasche habe. Man muss sich nahe bleiben - und darf nie den Respekt voreinander verlieren. Langeweile gibt es bei uns auch nach 14 Jahren nicht. Oft denke ich, ich kenne Sigrid noch immer nicht!" Eifersucht ist für das Paar kein Thema. "Sicher merke ich, wenn mir eine TV-Partnerin gefällt - aber es gibt eine Grenze! Wenn ich mit einer Kollegin etwas anfangen würde, könnte ich nicht mehr arbeiten - ich würde die Distanz verlieren. Außerdem hänge ich viel zu sehr an meiner Frau. Das würde ich ihr nie antun wollen!" © 2000 neue woche |
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