| Kurzinterview (ZDF, 1997) |
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| Was ist für Sie das Besondere an der
Serie "girl friends"? Dass sie nicht für eine Zielgruppe gemacht ist, sondern offenbar Menschen aller Altersgruppen anspricht. Was gefällt Ihnen besonders an der Rolle, die Sie in der Serie verkörpern? Die Klarheit ab und an Dinge zu äußern, auch wenn sie dem Gegenüber nicht gefallen. In welcher Eigenschaft Ihrer Rolle können Sie sich am meisten wiederfinden? Die Eigenschaften sind so ineinander verzahnt, das kann ich nicht beantworten. Würden Sie mit der Figur, die Sie spielen, gern befreundet sein? Ich bin mit ihr befreundet, sonst könnte ich die Figur nicht spielen. Wie verändert sich das Leben, wenn man so lange in einer fremden Stadt dreht? Was mögen Sie an Hamburg? Ich treffe die Freunde in der eigenen Stadt seltener. Ich mag an Hamburg das viele Wasser, die Brücken, den Wind, das unberechenbare Wetter, die schönen Straßen und Häuser. Beeinflußt die Mitwirkung an einer so erfolgreichen Serie das Privatleben? Inwiefern? Die lange Produktionszeit der Fortsetzungen bedingt eine häufigere Abwesenheit von zu Hause, als mir gefällt - andererseits ist die Arbeit an einer erfolgreichen Serie sehr befriedigend, auch wenn das auswärts geschehen muss. Was schätzen Sie am meisten an Ihren Freunden? Die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen auch mal fünf gerade sein zu lassen und nicht rechthaberisch zu sein. Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen? Ein Freund hat mich zu einem Fest in der Schauspielschule mitgenommen und das hat mir gut gefallen dort. Welches persönliches Ziel haben Sie sich als Schauspieler/-in gesetzt? Nie die Neugier verlieren und die Lust an der Suche nach dem richtigen Ausdruck für die jeweilige Rolle behalten und pflegen. © ZDF Presse 1997 |